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Guntersblum: Heinrich Wolleben und seine Ehefrau Margretha zu Guntersblum verkaufen Cüntzels Victorn und Hanss Rawen, den Kirchengeschworenen, und...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 6 Orte, Buchstabe G >> 6.15 Guntersblum
1574 Dezember 13
Leiningen, Grafschaft
Original-Pergament, Siegel des Gerichts zu Guntersblum (Hans Recher, Schultheiß, Victor Blum, Caspar Hunger, Victor Reuss der Ältere, Leonhart Henttess, Adam Flicker, Hannss Weiss, Victor Reuss der Jüngere, Victor v. Irfellen, Philips Hanss, Hanss Ribell, Best Rup, Veltin Loess, Veltin Weinet, Hans Crafft, Schöffen), Siegelumschrift beschädigt
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geschehen den 13ten Decembris im jar funffzehen hundert siebentzig vnnd vier
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Guntersblum: Heinrich Wolleben und seine Ehefrau Margretha zu Guntersblum verkaufen Cüntzels Victorn und Hanss Rawen, den Kirchengeschworenen, und der Pfarrkirche zu Guntersblum 1/2 fl. Gült Oppenheimer Währung, fällig an Martini, für zehn fl. zu je 26 Albus und verlegen zu Unterpfand ein Morgen Weingarten vffm Steinerberg (A. Victor Schmith, Philips Reusen Witwe). Wiederkauf vor dem Zinstermin gestattet
Nach Rückvermerk spätere Gültzahler: Georg Staudt, Hannss Leonhard Schneider, Hanss Conrad Rübl. Seit 1590 wird 1 fl. Zins und 20 fl. Kapital verrechnet / ZB 1936 Nr. 41
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.