Kammerkonsulenten- und Amtsadvokatenregistratur (Bestand)
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NLA HA, Hann. 112
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.11 Kurfürstentum/Königreich Hannover >> 1.11.3 Geheime Räte, Staats- und Kabinettsministerium
842-1887
Bestandsgeschichte: Die Akten dieses umfangreichen Bestandes sind von den Kammerkonsulenten und Amtsadvokaten geführt worden, jenen Juristen, die hauptsächlich im Auftrag der Kammer und der Ämter als Rechtsgutachter tätig waren und in Prozessen die Partei des Staates vertraten. Der Aktenbestand umfasst einen Zeitraum vom Ende des 16. Jahrhunderts bis in die 70er Jahre des 19. Jahrhunderts.
Die Akten sind unter Anleitung und Mitarbeit des Unterzeichneten in der Hauptsache von Herrn Nortmeier in die alte Ordnung gebracht worden.
Merker
Die vor allem in den Jahren 2001 bis 2004 durch die Unterzeichnete geleisteten Verzeichnungsarbeiten (laufende Nummern 1191 bis 2049) setzen die Verzeichnung durch Peter Bardehle (bis Nummer 1190) fort und sind nun für die alte Abteilung VI (Prozesse im Fürstentum Lüneburg) zum vorläufigen Abschluss gebracht. Da erst im Verlauf der Bearbeitung die Verpackung kleinere Verzeichnungseinheiten erforderlich machte, sind auch die bereits bis dahin verzeichneten Nummern nachträglich geteilt und mit entsprechenden Schrägstrichnummern versehen worden; die "Enthält"-Vermerke und Laufzeitangaben wurden möglichst noch angepasst, zum Teil musste jedoch die Gesamtlaufzeit für die Teilbände beibehalten werden. Die Enthält-Vermerke sind möglichst überprüft und beim richtigen Teilband nachgewiesen.
Die Titelbildung erfolgt in der Reihenfolge Kläger gegen Beklagten. Unter dem jeweiligen Aktentitel erfasste Jahresangaben beziehen sich auf beiliegende (Vor-)Akten oder Abschriften, z.T. auch in den Extrajudicialia, während die Laufzeitangabe normalerweise die Prozessdauer widerspiegelt. Die nachgewiesenen Karten sind, soweit sie größerformatig waren und gefaltet beilagen, entnommen und zur planen Lagerung in die Kartenabteilung gekommen - die neuen Kartensignaturen sind angegeben. Die bisherigen Signaturen sind unter der alten Archivsignatur aufgeführt. Die als
Bestandsgeschichte: alte Registratursignatur eingetragene Kombination aus römischer Zahl und Nummer entspricht dem alten Sachregister (vgl. Hann. 112 Nr. 256) und korrespondiert mit den Aufzeichnungen in den Prozessverzeichnissen (Gliederungspunkt 06.01); dort sind die eingetragenen Prozessakten, die heute noch im Bestand vorhanden sind, jeweils mit einem blauen Haken versehen.
Während die Ersterfassung der alten Abteilungen VII bis IX nach den maschinenschriftlich vorliegenden Aktentiteln in Bearbeitung ist, befinden sich am Ende des Bestandes bislang noch völlig unverzeichnete Akten der alten Abteilungen I (Generalia), VIII, 2 (Prozesse des Domkapitels Hildesheim: übrige Reche) und X (Jüngere Prozesse in den Obergerichtsbezirken).
Einzelne Prozess- und Kommissionsakten der Kammerkonsulenten befinden sich auch in Hann. 76a (unter dem Gliederungspunkt 49). Parallelbestände sind die Kammerbestände (Hann. 76, 76a, 76b, 88), die Ämterbestände (Hann. 74) sowie die Bestände der Justizkanzleien und Obergerichte (Hann. 70, 71).
Pattensen, im Mai 2012.
Hildegard
Bestandsgeschichte: Krösche
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Die Akten sind unter Anleitung und Mitarbeit des Unterzeichneten in der Hauptsache von Herrn Nortmeier in die alte Ordnung gebracht worden.
Merker
Die vor allem in den Jahren 2001 bis 2004 durch die Unterzeichnete geleisteten Verzeichnungsarbeiten (laufende Nummern 1191 bis 2049) setzen die Verzeichnung durch Peter Bardehle (bis Nummer 1190) fort und sind nun für die alte Abteilung VI (Prozesse im Fürstentum Lüneburg) zum vorläufigen Abschluss gebracht. Da erst im Verlauf der Bearbeitung die Verpackung kleinere Verzeichnungseinheiten erforderlich machte, sind auch die bereits bis dahin verzeichneten Nummern nachträglich geteilt und mit entsprechenden Schrägstrichnummern versehen worden; die "Enthält"-Vermerke und Laufzeitangaben wurden möglichst noch angepasst, zum Teil musste jedoch die Gesamtlaufzeit für die Teilbände beibehalten werden. Die Enthält-Vermerke sind möglichst überprüft und beim richtigen Teilband nachgewiesen.
Die Titelbildung erfolgt in der Reihenfolge Kläger gegen Beklagten. Unter dem jeweiligen Aktentitel erfasste Jahresangaben beziehen sich auf beiliegende (Vor-)Akten oder Abschriften, z.T. auch in den Extrajudicialia, während die Laufzeitangabe normalerweise die Prozessdauer widerspiegelt. Die nachgewiesenen Karten sind, soweit sie größerformatig waren und gefaltet beilagen, entnommen und zur planen Lagerung in die Kartenabteilung gekommen - die neuen Kartensignaturen sind angegeben. Die bisherigen Signaturen sind unter der alten Archivsignatur aufgeführt. Die als
Bestandsgeschichte: alte Registratursignatur eingetragene Kombination aus römischer Zahl und Nummer entspricht dem alten Sachregister (vgl. Hann. 112 Nr. 256) und korrespondiert mit den Aufzeichnungen in den Prozessverzeichnissen (Gliederungspunkt 06.01); dort sind die eingetragenen Prozessakten, die heute noch im Bestand vorhanden sind, jeweils mit einem blauen Haken versehen.
Während die Ersterfassung der alten Abteilungen VII bis IX nach den maschinenschriftlich vorliegenden Aktentiteln in Bearbeitung ist, befinden sich am Ende des Bestandes bislang noch völlig unverzeichnete Akten der alten Abteilungen I (Generalia), VIII, 2 (Prozesse des Domkapitels Hildesheim: übrige Reche) und X (Jüngere Prozesse in den Obergerichtsbezirken).
Einzelne Prozess- und Kommissionsakten der Kammerkonsulenten befinden sich auch in Hann. 76a (unter dem Gliederungspunkt 49). Parallelbestände sind die Kammerbestände (Hann. 76, 76a, 76b, 88), die Ämterbestände (Hann. 74) sowie die Bestände der Justizkanzleien und Obergerichte (Hann. 70, 71).
Pattensen, im Mai 2012.
Hildegard
Bestandsgeschichte: Krösche
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ