Wilhelm Marschalk zu Redwitz bestätigt, dass Abt Johann III. genannt Dinstleben zu Langheim bei ihm die Zeugenaussagen von Heinz Hofmann, Hermann Unrein und Hans Pirck, alle drei aus Neuses am Main sowie Hans Kröner aus Weidnitz, Contz Winter aus Horb am Main und Hans Kronacher aus Lichtenfels wegen einem Gut bei Obristfeld, das Fritz Stedler derzeit besitzt, verhören ließ. Alle sagten aus, dass das Gut, das mit der Hofstatt bei Obristfeld und mit Feld und Wiese in der Wüstung Linsendorf (zwischen Obristfeld und Redwitz a. d. Rodach) liegt, ein Lehen des Klosters Langheim ist - entgegen der Behauptungen des Fritz Stelder, es sei ein freies Eigen. Aussagen werden einzeln aufgeführt; Zeugen sind Hans Marschalk von Ebneth sowie Untervogt "Nicolhanns" zu Burgkunstadt, Johann Waler und Johann Schmidt, beide Bürgermeister zu Burgkunstadt. - Siegler: Marschalk, Wilhelm. Marschalk, Hans

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Staatsarchiv Bamberg