Laux Koler, Bürger zu Memmingen, und Burga Rimlin, seine Ehefrau, verkaufen um dritthalb und neunzig Gulden an Hans Hitis von Kirchdorf ihr Erbteil aus den Gütern, die ihr Vetter Jörg Rimel, Pfarrherr zu Kirchdorf, und Matheus Rimel, ihr Schwieger und Vater, hinterlassen haben und die einzeln angeführt werden, insgesamt 8 Jauchert Acker. Miterbe ist ihr Schwager und Schwestermann Hans Hitis, der Käufer des Erbteils. Siegler: Ludwig Stebenhaber, Stadtammann zu Memmingen. Zeugen: Jörg Raisser und Matheis Khon, Bürger zu Memmingen. Orig. Perg., 1 S. fehlt.
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Laux Koler, Bürger zu Memmingen, und Burga Rimlin, seine Ehefrau, verkaufen um dritthalb und neunzig Gulden an Hans Hitis von Kirchdorf ihr Erbteil aus den Gütern, die ihr Vetter Jörg Rimel, Pfarrherr zu Kirchdorf, und Matheus Rimel, ihr Schwieger und Vater, hinterlassen haben und die einzeln angeführt werden, insgesamt 8 Jauchert Acker. Miterbe ist ihr Schwager und Schwestermann Hans Hitis, der Käufer des Erbteils. Siegler: Ludwig Stebenhaber, Stadtammann zu Memmingen. Zeugen: Jörg Raisser und Matheis Khon, Bürger zu Memmingen. Orig. Perg., 1 S. fehlt.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 486 U 361
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 486 Rot an der Rot, Prämonstratenserkloster
Rot an der Rot, Prämonstratenserkloster >> Urkunden >> VII. Pfarreisachen des Klosters >> 1. Gütersachen der Pfarreien
1552 November 19
Urkunden
Hitis, Hans, Kirchdorf an der Iller
Khon, Matheis, Bürger, Memmingen
Koler, Laux, Bürger, Memmingen
Raisser, Jörg, Bürger, Memmingen
Rimel, Jörg, Pfarrherr, Kirchdorf an der Iller
Rimel, Matheus, Kirchdorf an der Iller
Rimlin, Burga, Ehefrau des Laux Koler, Memmingen
Stebenhaber, Ludwig; Stadtammann, Spitalpfleger, Memmingen
Kirchdorf an der Iller BC
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ
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- VII. Pfarreisachen des Klosters (Gliederung)
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