Graf Johann von Nassau bekennt, daß er seine Länder von seinem Bruder, Graf Heinrich, zu Lehen genommen habe (s. U 82), mit dem Zusatz, daß Landgraf Heinrich von Hessen seine Einwilligung zu der Abmachung gibt und die Urkunde mitbesiegelt.
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170 I, U 83
170 I Nassau-Oranien: Urkunden
Nassau-Oranien: Urkunden >> 14. Jahrhundert >> 1300-1325 >> 1306
1306 März
Ausfertigung, Pergament; Siegel: 1. Reitersiegel des Landgrafen, gut erhalten; 2. Graf Johann von Nassau
Urkunde
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ebirart der Alte und der Junge von Haiger, Hey(nrich) Schonhals von Dernbach, Bernhard, Johann und Konrad von Bicken, Ritter, Phy(lipp) und Gerhard von Bicken, Rorich von Haiger zu Herborn, Jsfret und H. von dem Kesemarkete, Schöffen zu Herborn, Vrencwin, Gy. in deme Hobe, Jo. of der Brücken, Schöffen und Gemeinde zu Herborn
Vermerke (Urkunde): Siegler: 1. Landgraf Heinrich von Hessen
Vermerke (Urkunde): Siegler: 2. Graf Johann von Nassau
Vermerke (Urkunde): Siegler: 1. Landgraf Heinrich von Hessen
Vermerke (Urkunde): Siegler: 2. Graf Johann von Nassau
vergl. Philippi, Siegener Urkundenbuch I 66 Reg., Grotefend, Regesten der Landgrafen von Hessen I 167 und 466
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:07 MESZ