Nassau-Weilburg: Konsistorium (Bestand)
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Hessisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Gliederung >> Altes Reich >> Nassauische Territorien >> Nassau-Weilburg
Enthält: Der Bestand enthält Akten von 1303 bis 1816 (Nr. 1 - 617), darunter die Generalakte zum Kirchen- und Schulwesen und vor allem Unterlagen zu den einzelnen Pfarreien. Diese beinhalten Anstellung und Besoldung von Pfarrern und Lehrern, Bau von Kirchen und Schulen, Einkünfte der Pfarreien, Visitationen und anderes.
Bestandsgeschichte: Der ursprüngliche von dem Archivar Dr. Sponheimer erschlossene Bestand ist vermutlich aus der 'geistlichen Registratur' erwachsen, die im Jahre 1618 für Kirchen- und Schulsachen in der Kanzlei eingerichtet wurde. Offenbar wurde aber die Trennung von der allgemeinen Registratur nicht konsquent durchgeführt, und so befindet sich auch eine größere Anzahl von Konsistorialakten in Abteilung 150 (Fürstentum Nassau-Weilburg). Weitere Konsistorialakten über das Kirchen- und Schulwesen im späteren Kreis Wetzlar, Amt Atzbach-Gleiberg, kehrten erst 1936 wieder an das Hauptstaatsarchiv Wiesbaden zurück und liegen teilweise noch in den Abteilungen 166 und 167 Nassau-Weilburgische Ämter Gleiberg und Hüttenberg (Zug. 192/36). 1939 wurde der Bestand durch Akten des Nassau-Saarbrückischen Superintendenten zu Weilburg aus dem Kirchenarchiv des evangelischen Pfarramts Dutenhofen, Kreis Wetzlar, ergänzt (Zug. 38/39). Ein weiterer Zugang (Stift Weilburg) wurde im Jahr 1999 von Dr. Rolf Uphoff verzeichnet.
Geschichte des Bestandsbildners: Im 16. Jahrhundert übte der Weilburger Superintendent die Aufsicht über das Kirchen- und Schulwesen in der Grafschaft Nassau-Weilburg aus. Seit dem Beginn des 17. Jahrhunderts begann auch die Kanzlei auf die Verwaltung des Kirchen- und Schulwesens Einfluss zu nehmen. Fortan tagten Superintendent und weltliche Kanzleiräte zu bestimmten Zeiten gemeinsam als 'Konsistorium'. Dabei blieb es auch im 18. Jahrhundert. Eine selbstständige Behörde ist das Konsistorium nie geworden.
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Bestandsgeschichte: Der ursprüngliche von dem Archivar Dr. Sponheimer erschlossene Bestand ist vermutlich aus der 'geistlichen Registratur' erwachsen, die im Jahre 1618 für Kirchen- und Schulsachen in der Kanzlei eingerichtet wurde. Offenbar wurde aber die Trennung von der allgemeinen Registratur nicht konsquent durchgeführt, und so befindet sich auch eine größere Anzahl von Konsistorialakten in Abteilung 150 (Fürstentum Nassau-Weilburg). Weitere Konsistorialakten über das Kirchen- und Schulwesen im späteren Kreis Wetzlar, Amt Atzbach-Gleiberg, kehrten erst 1936 wieder an das Hauptstaatsarchiv Wiesbaden zurück und liegen teilweise noch in den Abteilungen 166 und 167 Nassau-Weilburgische Ämter Gleiberg und Hüttenberg (Zug. 192/36). 1939 wurde der Bestand durch Akten des Nassau-Saarbrückischen Superintendenten zu Weilburg aus dem Kirchenarchiv des evangelischen Pfarramts Dutenhofen, Kreis Wetzlar, ergänzt (Zug. 38/39). Ein weiterer Zugang (Stift Weilburg) wurde im Jahr 1999 von Dr. Rolf Uphoff verzeichnet.
Geschichte des Bestandsbildners: Im 16. Jahrhundert übte der Weilburger Superintendent die Aufsicht über das Kirchen- und Schulwesen in der Grafschaft Nassau-Weilburg aus. Seit dem Beginn des 17. Jahrhunderts begann auch die Kanzlei auf die Verwaltung des Kirchen- und Schulwesens Einfluss zu nehmen. Fortan tagten Superintendent und weltliche Kanzleiräte zu bestimmten Zeiten gemeinsam als 'Konsistorium'. Dabei blieb es auch im 18. Jahrhundert. Eine selbstständige Behörde ist das Konsistorium nie geworden.
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
17 m
Bestand
Korrespondierende Archivalien: Abt. 150, Abt. 166, Abt. 167
Literatur: Irmgard Fritzemeyer: Die Ausbildung einer zentralen Behördenorganisation der Grafen bzw. Fürsten von Nassau-Weilburg. Phil. Diss. Frankfurt a.M. 1942, S. 95 ff.
Literatur: Irmgard Fritzemeyer: Die Ausbildung einer zentralen Behördenorganisation der Grafen bzw. Fürsten von Nassau-Weilburg. Phil. Diss. Frankfurt a.M. 1942, S. 95 ff.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 12:53 MESZ