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Matthias Krifft bekundet, dass er mit Zustimmung seiner Ehefrau
Eva Elisabeth dem [Placidus von Droste], Abt von Fulda, seinen Fuldaer
Lehnhof in ...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1691-1700
1698 April 15
Ausfertigung, Papier, aufgedrücktes Lacksiegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: So geschehen Fuldt den 15ten Aprilis 1698
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Matthias Krifft bekundet, dass er mit Zustimmung seiner Ehefrau Eva Elisabeth dem [Placidus von Droste], Abt von Fulda, seinen Fuldaer Lehnhof in Weyhers, genannt der Gitterhof, mit allem Zubehör und allen Rechten für 1900 Gulden, jeder Gulden im Wert von 15 Batzen, verkauft hat. Zu dem Hof gehören auch das Schankrecht der von Merlau (neben dem merlauischen zapffen oder schenckßgerechtigkeit) und die halbe Schäferei. Der Hof ist nicht verpfändet oder anderweitig belastet. Die Kaufsumme hat Matthias Krifft bar vom Abt erhalten. Matthias Krifft sagt für sich und seine Ehefrau den Abt von der Zahlung los, weist den Abt in den Besitz ein und verzichtet auf die Einlegung jedweder Rechtsmittel gegen dieses Rechtsgeschäft. Ankündigung der Unterfertigung. Siegelankündigung. Die Urkunde hat Matthias Krifft dem Abt ausgehändigt. Handlungsort: Fulda. (siehe Abbildungen: Seite 1, Seite 2, Rückseite; Siegel: Lacksiegel)
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.