3. Hauptversammlung (Koblenz, Rhein-Mosel-Halle, 29.09.1965)
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5WV 073M Diakonisches Werk - Organe, 50
5WV 073M Diakonisches Werk - Organe Diakonisches Werk - Organe
Diakonisches Werk - Organe >> 3. Organe des Diakonischen Werkes >> 3.1. Hauptversammlung
1964-1965
Enthält: u.a.: Protokoll des Tagungsverlaufs, Tonbandabschrift (Auszug): Andacht von Superintendent Petry über 1 Kor 9,19-23 (" ... Wir können nicht alle das tun, was Franz von Assisi tat, der als ein reicher Land¬edelmann sein Vermögen unter die Armen verteilte und mit den Bettlern als ein Bettler die Strassen zog . ... Der Weg Jesu will uns zu jener letzten Verbundenheit mit dem anderen Menschen führen bis zu dem Einsatz, in dem wir uns selbst aufgeben.") Begrüßung und Eröffnung von Dr. Otto Flehinghaus, Vortrag von Prof.Dr. Herbert Krimm vom Diakoniewissenschaftlichen Institut der theologischen Fakultät der Universität Heidelberg zur "Rolle der Anstaltsdiakonie in der modernen Gesellschaft": ("... im Verschweigen, im Verdrängen, da liegt doch der Grund unseres Nachwuchsmangels.") mit Vortragsmitschrift von Pfarrer Helmut Eßer und einer positiven Bewertung der Zeitschrift DIAKONIE durch Prof. Herbert Krimm; Diskussion um die Namensänderung des Werkes: (Rechtsanwalt Eichholz: "Wenn der Briefkopf entsprechend ausgestaltet ist, wird dann in Parenthese Innere Mission und Hilfswerk immer noch so deutlich, daß die Herkunft klargestellt ist . ... Es darf einfach nicht passieren, daß dann nachher aus Gründen der Vereinfachung Innere Mission und Hilfswerk völlig verschwinden.")
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:25 MEZ