Konrad genannt Hunkeler, seine Frau Gudele und ihre Erben, Bürger zu Weilburg, verkaufen dem Dekan und Kapitel des Stifts Weilburg zur Präsenz 14 Schilling Gülte guter Weilburger Währung, 3 Heller für den Pfennig gerechnet, fällig am 11. November, aus ihrem Weingarten jenseits der Brücke bei der Lahn ('Lone'), genannt Bruers Weingarten, und von allem Gut, das sie jetzt haben und noch erlangen. - Heinrich von Michelbach, Vogt zu Weilburg, Ruker von 'Sygilbach', Bürgermeister, Heinrich Knybe, Concze hinter dem Kaufhaus, Schöffen zu Weilburg, künden das Siegel der Stadt an.
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Konrad genannt Hunkeler, seine Frau Gudele und ihre Erben, Bürger zu Weilburg, verkaufen dem Dekan und Kapitel des Stifts Weilburg zur Präsenz 14 Schilling Gülte guter Weilburger Währung, 3 Heller für den Pfennig gerechnet, fällig am 11. November, aus ihrem Weingarten jenseits der Brücke bei der Lahn ('Lone'), genannt Bruers Weingarten, und von allem Gut, das sie jetzt haben und noch erlangen. - Heinrich von Michelbach, Vogt zu Weilburg, Ruker von 'Sygilbach', Bürgermeister, Heinrich Knybe, Concze hinter dem Kaufhaus, Schöffen zu Weilburg, künden das Siegel der Stadt an.
88, U 56
88 Stift Weilburg, St. Walpurgis, Chorherren
Stift Weilburg, St. Walpurgis, Chorherren >> 1 Urkunden >> 1351-1375
1361 November 18
Ausfertigung, Pergament, mit stark versehrtem großem Ratssiegel. - Rückvermerk: 1. (14. Jh.): 'Ex parte Tehoderici, prepositi huius ecclesie'. 2. (15. Jh.): 'Hunckeler et Luke 14 s. den'. 3. (15. Jh.): 'Littera presencie'
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: D. 1361, in vigilia beate Elyzabet virginis
Struck, St. Walpurgisstift Weilburg, Nr. 1181
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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17.06.2025, 14:06 MESZ