Wolfgang Wilhelm Pfalzgraf [von Neuburg] (volle Titulatur) belehnt die Söhne des verstorbenen Bernhard Schenk von Stauffenberg, Wilhelm Konrad Schenk und Hans (Johann) Sigismund Schenk von Stauffenberg, mit allen ihren männlichen und weiblichen Erben mit Gütern und Stücken in Amerdingen als Erblehen, die vom Fürstentum Pfalz-Neuburg zu Lehen rühren und deren Bebauer und Zinsleistungen genannt werden. Diese Besitzungen waren das Erbe ihres verstorbenen Vaters Bernhard Schenk von Stauffenberg und ihres ebenfalls verstorbenen Bruders Johann Philipp Schenk von Stauffenberg, Domherr in Bamberg, und waren zuletzt 1615 an ihre damaligen Vormünder Hans Christoph Schenk von Stauffenberg, Hans Wilhelm Hund von Lauterbach und Hans Christoph von Westernach verliehen worden.
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Wolfgang Wilhelm Pfalzgraf [von Neuburg] (volle Titulatur) belehnt die Söhne des verstorbenen Bernhard Schenk von Stauffenberg, Wilhelm Konrad Schenk und Hans (Johann) Sigismund Schenk von Stauffenberg, mit allen ihren männlichen und weiblichen Erben mit Gütern und Stücken in Amerdingen als Erblehen, die vom Fürstentum Pfalz-Neuburg zu Lehen rühren und deren Bebauer und Zinsleistungen genannt werden. Diese Besitzungen waren das Erbe ihres verstorbenen Vaters Bernhard Schenk von Stauffenberg und ihres ebenfalls verstorbenen Bruders Johann Philipp Schenk von Stauffenberg, Domherr in Bamberg, und waren zuletzt 1615 an ihre damaligen Vormünder Hans Christoph Schenk von Stauffenberg, Hans Wilhelm Hund von Lauterbach und Hans Christoph von Westernach verliehen worden.
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Nr. 230
II Amerdingen c 2
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden
Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden >> Amerdingen
1631 Februar 26
Gesamtarchiv Schenken von Stauffenberg
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Neuburg
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel: Abgegangen.
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel: Abgegangen.
Hund von Lauterbach; Hans Wilhelm, zu Sulzemoos
Neuburg, Pfalzgrafen von; Wolfgang Wilhelm
Schenk von Stauffenberg, Hans Christoph; (Wilflinger Linie), 1559-1638
Schenk von Stauffenberg, Johann Philipp; (Amerdinger Hauptstamm), Domherr, 1600-1624
Schenk von Stauffenberg, Johann Sigismund; (Amerdinger Hauptstamm), Beamter, Marschall, 1607-1679
Westernach, von; Hans Christoph
Amerdingen DON; Herrschaft; Lehen der Fürsten von Pfalz-Neuburg
Bamberg BA; Domstift; Domkapitulare
Neuburg ND (Ausstellungsort)
Pfalz-Neuburg (Herzogtum)
Lehenbriefe
Reversbriefe
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:50 MESZ
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