Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz bekundet, auch für seinen Sohn Philipp und beider Erben, dass er Konrad Becker von Womrath (Wammenrad), Bürger zu Kaub, und seinen Erben das pfalzgräfliche Backhaus zu Kaub, das baufällig und niedergegangen ist, um 40 Gulden verkauft hat. Das Backhaus hatte vormals 4 Gulden Zins gegeben, wobei der Zins seit einiger Zeit nicht mehr ausgerichtet wurde. Konrad Becker soll fortan jährlich zu Weihnachten 2 Gulden von dem Backhaus zinsen und an den Zollschreiber zu Kaub reichen. Die Gülte kann der Inhaber mit 40 Gulden lösen. Konrad soll das Backhaus wiederaufbauen und in gutem Bau halten, bei Zinsversäumnis mag der Pfalzgraf es wieder zu seinen Händen nehmen.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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