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Boisserée, Sulpice, Kunsthistoriker in Heidelberg
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D 12 Großherzoglich-Hessisches Hausarchiv: Kabinettsregistratur
Großherzoglich-Hessisches Hausarchiv: Kabinettsregistratur >> 2 Buchstabe B
1810, 1811
Enthält: Bitte an Schleiermacher um Unterstützung bei der Wiederauffindung der beiden Originalrisse des Kölner Domes; Frage nach dem Verbleib des zunächst in Wien vermuteten Kölner Dom-Archivs und der Dom-Bibliothek, 1810
Enthält: Vermerk über den Verbleib des Kölner Dom-Archivs: das Archiv sei in darmstädtischem Besitz gewesen, aber ehe es dem eigenen Archiv angegliedert werden konnte, wurde durch französische Kommissare alles das ausgesondert, was die an Frankreich gefallenen Teile des Kurfürstentums Köln betraf, o.J. [1810]
Enthält: Schreiben Boisserées an Schleiermacher mit Hinweisen auf den Verbleib des Dom-Archivs: nur ein Teil des Archivs sei nach Arnsberg gekommen, der andere Teil sei bis 1803 in Prag gewesen und sei von dort nach Darmstadt gebracht worden und der Domkapitularischen Sustentations-Commission übergeben worden (Geheimrat Schneider), 1811
Enthält: Schreiben des Archivars in Arnsberg, [Bartolomäus] Dupuis, an Schleiermacher: Originalpläne des Kölner Doms befinden sich nicht in Arnsberg; Nachricht über vier 1767 gefertigte Originalrisse des Domchors und des Hauptaltars in den Arnsberger Akten des Dom-Archivs, 1811
Vermerke: Deskriptoren: Dupuis, Simon Stephan Bartholomäus (1769-1816) - GND: 189424656 (http://d-nb.info/gnd/189424656)
Vermerke: Deskriptoren: Schneider, (N.N.)
Vermerke: Deskriptoren: Arnsberg
Vermerke: Deskriptoren: Köln:Dom
Vermerke: Deskriptoren: Prag
6 Bl.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.