Christian I., König von Dänemark, gestattet Herzog Johann V. von Sachsen-Lauenburg, der von Luder Heest das Dorf Fischbek im Kirchspiel Bargteheide gekauft hat, dass er die neun Mark lübsch jährliche Rente, welche Volrad Heest am Tage Fabiani und Sebastiani 1441 dem Heinrich Kalverwisch, Domherr, Johannes Russen, Vikar an der Domkirche und Hermann Wesenberg, Vikar an der Egidienkirche, sämtlich zu Lübeck, für 125 Mark Pfennig verkauft hat, den genannten ferner verkauft. d.d. Gottorpp am donredage na dem sondage to Pingsten verteynhundert im achtentigesten jare.
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Christian I., König von Dänemark, gestattet Herzog Johann V. von Sachsen-Lauenburg, der von Luder Heest das Dorf Fischbek im Kirchspiel Bargteheide gekauft hat, dass er die neun Mark lübsch jährliche Rente, welche Volrad Heest am Tage Fabiani und Sebastiani 1441 dem Heinrich Kalverwisch, Domherr, Johannes Russen, Vikar an der Domkirche und Hermann Wesenberg, Vikar an der Egidienkirche, sämtlich zu Lübeck, für 125 Mark Pfennig verkauft hat, den genannten ferner verkauft. d.d. Gottorpp am donredage na dem sondage to Pingsten verteynhundert im achtentigesten jare.
LASH, Urk.-Abt. 210 Nr. 444
Urk.-Abt. 210 Lauenburgische Regierung zu Ratzeburg: Herzogtum Lauenburg
Urk.-Abt. 210 Lauenburgische Regierung zu Ratzeburg: Herzogtum Lauenburg >> 1 Urkunden
1480
Enthält: Ausfertigung, Pergament, mit Bruchstück des angehängten Siegels. Presente Alberto eps. Lubicensis (Albert II. Krummendiek, Bischof von Lübeck)
Verzeichnung
1480 Juni 1 Gottorf
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:57 MEZ