Gemeinde Vollnkirchen gegen Nassau-weilburgische Kanzlei, Johann Peter Weil, Andreas Watz, Johannes Arnold, Johann Jörg Scheffer, Vollnkirchen, (Dr. iur. Johann Eberhard Frech, Prokurator am RKG, Wetzlar)
Vollständigen Titel anzeigen
1, 3589
1 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> 2 Prozessakten des preußischen Kreises Wetzlar
(1719-) 1732-1737 (-1740)
Enthält: ohne Quad.: vorinstanzliche Akten (1732)
Zivilprozessakte
Weitere Angaben (Prozessakte): Sachverhalt: Anspruch auf Aufhebung des vorinstanzlichen Urteils, in dem entschieden worden war, dass die Bekl. zur Anschaffung und Unterhaltung eines tauglichen Deckbullen und eines Deckebers für Vollnkirchen Geldleistungen von insgesamt 68 Gulden zu erbringen und zur Unterhaltung der Tiere der kl. Gemeinde eine Wiese, die jährlich 6 Zentner Heu erbringt, abzutreten haben, sowie ihre Höfe versteuern müssen, hingegen die Bekl. die Decktiere für die Gemeinde nicht mehr anzuschaffen und zu unterhalten haben und mit dem der frühere Rechtszustand aufgehoben worden war, auf den sich die kl. Gemeinde beruft, der die Pflicht zur Unterhaltung der Decktiere Vollnkirchens, die mit Kontributionsfreiheit für die Höfe, auf denen die Tiere untergebracht sind, verbunden war, geregelt hatte, an 2 Höfe gebunden hatte, welche aber durch Teilung unter die Bekl. soweit verkleinert worden waren, dass die Höfe die Anschaffung und Unterhaltung der Decktiere nicht mehr verkraften konnten, Anspruch auf Wiederherstellung des alten Rechtszustandes, nach dem die Bekl. gegen Kontributionsfreiheit für ihre Höfe für die Anschaffung und Unterhaltung der Decktiere zu sorgen haben, Anspruch auf Ersatz der verursachten Kosten und Schäden
pre: Nassau-weilburgische Regierung (1732)
pre: RKG (1737)
pre: Nassau-weilburgische Regierung (1732)
pre: RKG (1737)
Akte unvollständig
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:09 MESZ