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Schulangelegenheiten in Dresden, Bd. 02
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10747 Kreishauptmannschaft Dresden, Nr. 2918 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
Registratursignatur: S. S., Nr. 207, Bd. 2, D.
10747 Kreishauptmannschaft Dresden
10747 Kreishauptmannschaft Dresden >> 11 Kirchen- und Schulsachen, Religionssachen >> 11.03 Schulangelegenheiten in einzelnen Orten
1837 - 1838
Enthält u. a.: Zusammenstellung von Schulen und Lehrern.- Lehrereinkommen.- Freiwerden von Stellen.- Stellenbesetzung.- Entschädigungsgesuch des Johann Samuel Gottlieb Manitius wegen Entlassung aus dem öffentlichen Schuldienst bei Gründung seiner Privatschule.- Tabellarische Übersicht über die Schulen und ihre Schülerzahlen (Bl. 71-73).
Konzessionsgesuche:
Büchner für Privatschule (Verlängerung),
Schwestern Emilie Auguste und Louise Auguste Franke nach der Mutter Anne Charlotte Franke für Mädchenschule und Pensionsanstalt (Verlängerung),
Johann Carl Gesell für Freischule (Neustadt),
Paul Herrmann für eine Privatschule für Kinder "wohlhabender und vornehmer Eltern" in der Antonstadt,
Johann Carl Friedrich Mieth für Privatschule (Verlängerung),
Heinrich Adolph Petasch für Erziehungs- und Pensionsanstalt für Söhne aus gebildeten Familien des In- und Auslands,
Gebrüder Karl und Friedrich Venus für Übernahme der Konzession der Privatschule des Johann Friedrich Wilhelm Günther,
Carl Wilhelm Welzel für Privatschule
Weitere Schulen:
Annenschule unter Gotthelf August Anton,
Evangelische Annenfreischule,
Annenfreischule unter Carl Gottlob Frauendorf (Hundsgasse),
Armenfreischule unter Carl Gottlieb Hänichen (Waisenhausgasse),
Armenschule Friedrichstadt unter Carl Schulze,
Armenschule Neustadt unter Carl Gustav Nieritz,
Blindenanstalt unter Carl August Georgi,
Schule des Fletcherschen Seminars unter Steglich,
Freischule am Antonstädter Waisenhaus unter Ernst Wilhelm Wagner,
Bürgerschule Neustadt unter August Beger,
Höhere Bürgerfreischule Neustadt,
1. Distriktsschule unter Heinrich Belzing,
2. Distriktsschule unter Wilhelm Richter,
3. Distriktsschule unter Carl August Zehrfeldt,
Distriktsschule Antonstadt,
4. Distriktsschule (= Friedrichstädter Realschule) unter Otto,
Döringsches Institut,
Ehrlichsches Gestift unter Carl Wischke,
Freimaurer-Institut (Friedrichstadt),
Garnisonschule unter Johann Gottlob Schunke,
Israelitische Gemeindeschule,
Kinderbesserungsanstalt unter Carl Benjamin Seidel,
Neidische oder Böhmische Gestiftsschule unter Gesell,
Schule im Pfarrhaus der Böhmischen Gemeinde unter Johann August Marks sen.,
Ratsfreischule am Waisenhaus unter Carl Gersch,
Rats-Töchterschule unter Schöne,
Wolfsches Institut,
Evangelische Freischule unter Gottlob Bonsdorf,
Schule der Gesellschaft zu Rat und Tat unter Carl Friedrich Baumfelder,
Lehranstalt des Sächsischen Erziehungsvereins unter Moritz Gottwald Böttcher,
Privatinstitut des Johann Gottlob Bartzsch (Neustadt),
Privatinstitut des Carl Gottlob Binkau (Marienstr.),
Privatinstitut des Wilhelm Eduard Böttcher (Altmarkt),
Vorbereitungsschule der Christiane Henriette Buchmann (An der Frauenkirche)
Pension und Unterrichtsanstalt der Sarah Johanna Carry,
Pension und Unterrichtsanstalt für höhere Stände der Regine Claß,
Privatinstitut des Carl Friedrich Döring (Johannisgasse),
Privatinstitut der Geschwister Emilie und Louise Franke (Neustadt),
Privatinstitut des Johann Christian Gebhardt (Große Brüdergasse),
Privatinstitut des Heinrich August Götze (Scheffelgasse) (ehem. Schule für Knaben und Mädchen),
Elementarschule des Johann Gottlob Große,
Privatinstitut des Samuel Gottfried Guden,
Privatinstitut des Johann Wilhelm Günther (Kreuzgasse),
Privatinstitut des Johann Gottlieb Helwig (Schreibergasse),
Privatinstitut des Paul Herrmann (Antonstadt),
Privatinstitut der Julie Marie Benedicte Heydrich (Antonstadt),
Privatinstitut des Johann Christian Hohlfeldt (Breite Gasse),
Elementarschule des Christian Gottlieb Holzmüller (Kleine Brüdergasse),
Privatinstitut des Carl Gottlieb Kaden (Neustadt),
Privatinstitut des Friedrich Ernst Kahnsky (Seegasse),
Privatinstitut des Christian Kießling (Auf den Scheunenhöfen),
Privatinstitut der Julie Sophie Klaß,
Privatinstitut des Johann George König (Johannisgasse),
Privatinstitut des Johann Wolfgang Langguth (Neumarkt),
Privatinstitut des Carl Müller,
Pensionsanstalt des Ferdinand Müller (Waisenhausgasse),
Privatinstitut des Heinrich Ferdinand Naake (Neustadt),
Privatinstitut der Julie Henriette Peters (Neustadt),
Privatinstitut des Moritz Adolph Pretzsch (Scheffelgasse),
Elementarschule des Wilhelm Reinhardt,
Privatinstitut des Christian Gottfried Schiffner (Neustadt),
Privatinstitut des Friedrich Ernst Strohfeld (Kreuzgasse),
Privatinstitut des Carl Gottlob Ulrich (Neustadt),
Privatinstitut des Friedrich Ernst Volgmann (Neustadt),
Privatinstitut des Wilhelm Traugott Wolf (Schössergasse).-
Weitere Lehrer:
Julius Adam, Carl Gottfried Berthold, Gustav Böttcher, Carl Ferdinand Dillner, Julius AUGUST Dölling, Fehrmann, Feller, Moritz Fichte, Carl Gottfried Förster, Lehrerin Friederike Funke, Lehrer Carl Gesell, EDUARD Friedrich Goldammer, Johann August Gottschalk, Johann Friedrich Wilhelm Günther, G. Hantzsch, Carl Hegewald, Carl Friedrich Hering, Wilhelm Hesse, Ernst Holfert, Johann August Hörnig, Julius Cäsar Jäckel, Friedrich Kaden, Kaul, Ernst Gustav Kaulfuß, Carl Robert Köhler, Gustav Edwin Kretzschmar, Heinrich Ferdinand Kunath, Lehrerin Emilie Lauer, Lehrer Linke, Löser, Carl August Marks jun., Eduard Martin, Traugott Meißner, Peter Ferdinand Mende, Carl Immanuel Mieth, Carl Minkner, Möbius, Carl Möbius, Johann Gottlob Müller, Julius Müller, Carl Naumann, Christian Gottlieb Nebel, Lehrerin Wilhelmine Ochs, Lehrer Wilhelm Ochs, Carl Gottlieb Petermann, Pilz, Lehrerin Reichenbach, Lehrer Carl Friedrich Rothe, Lehrerin Mathilde Sauer, Lehrer Carl Traugott Schramm, Friedrich Schubart, Johann CHRISTOPH Schütze, Wilhelm Schütze, Ferdinand Schwarz, Otto Robert Seidmacher, Johann Friedrich Senf, A. Sommer, Carl Ludwig Wilhelm Stephan, Andreas Suschke, Friedrich Gottlob (Gottlieb) Teichmann, Christian Gottlieb Uebel, Georg Julius Vorwerk, Carl Traugott Weber, August Winkler, Lehrerin Wend, Lehrer Wilhelm Wetzold, Carl Wilhelm Zedtler, Carl (Karl) August Zehrfeld.
Kreisdirektion Dresden
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.