7/2,3 [Nr. 198]: Herzogliches Reskript an Vogt und Gericht zu Tübingen mit der Zurückweisung der Einsprüche der Handelsleute Vater und Sohn Lenz und der Apotheker [Johanne] Gaum und [Johann Conrad] Gmelin gegen ihren Accisansatz.
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(Neusch. Nr. 167)
UAT 7/ Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (II)
Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (II) >> 2. Accise-Sachen (1510-1813) >> Accise-Sachen, Fasz. I: Accis, Zehend, Umgeld, Teil 3: Nr. 141-239
1754
Enthält: Bl. 551-551v: Herzog Karl (Accis-Deputation) an Vogt und Gericht Tübingen, St. 12.12.1754: Die Einsprüche der Handelsleute Lenz Vater und Sohn (der Sohn ist wohl der in M 37260 genannte Georg Freidrch) und der Apotheker Baum und Benslin gegen den Ansatz ihres Accis werden abgewiesen. A. beglaubigt von der Stadtschreiberei Tübingen 9.1.1755
Akte
Gaum, Johannes (18. Jh.)
Gmelin, Johann Conrad (1707-1759)
Accise-Sachen, Fasz. I: Accis, Zehend, Umgeld, Teil 3: Nr. 141-239
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:42 MEZ
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- 2. Accise-Sachen (1510-1813) (Gliederung)
- Accise-Sachen, Fasz. I: Accis, Zehend, Umgeld, Teil 3: Nr. 141-239 (Archivale)