Paullus Hüttinger, Weber zu Sampach, vergleicht sich über die Hinterlassenschaft seiner verstorbenen Frau Warbara mit den gemeinsamen Kindern, nämlich Philipp Staindiller, Paulus und Margaretha, vertreten durch Erhardt Aunberger im Aunperg: der Witwer behält das Haus zu Sammbach, worauf er Leibgeding hat, samt Einkünften und Fahrnis, übernimmt Schulden und Kosten und verspricht (da Philipp seinen Anteil schon voraus bekommen hat), jedem der beiden jüngeren Kinder bei ihrer Verheiratung 50 fl herauszuzahlen, ferner zugleich dem Paullus ein Bett, eine Truhe, einen Webstuhl und Zeug, der Tochter Margaretha eine Kuh, ein Bett und eine Truhe zu geben.; S: die Curatoren der gräfl. Ortenburgischen Creditoren, Abrahamb Stepperger zu Dinglfing, Johann Weiß auf der Häckhelmüll, Hans Leeb, Ratsbürger und Handelsmann in Vilßhouen; SBZ: Veith Aigner zu Hattenhoven, Paulluß Rattinger zu Voggenreith, Jacob Plöchel, Schneider zu Khamb.