Ermittlungsverfahren gegen Heinrich Lübke (*14.10.1894), Arthur Müller (*14.12.1889), Hans Flichtenhöfer (*22.03.1887), Wachhorst de Wente (*23.02.1863), Hildegard Przygode (*30.07.1892), Julius Herrmann (*08.02.1883), Johannes Schmoll (*31.12.18894), Heinrich Kuhr (*28.06.1892) und Otto Kühne (*08.02.1883) wegen des Verdachts der Veruntreuung von Geldern der Berliner "Siedlungsgesellschaft Bauernland AG", der Deutschen Bauernschaft e.V., der Wirtschafts- und Treuhandstelle der Deutschen Bauernschaft, der Hauptgenossenschaft Landwirtschaftlicher Klein- und Mittelbetriebe eGmbH
Vollständigen Titel anzeigen
Ermittlungsverfahren gegen Heinrich Lübke (*14.10.1894), Arthur Müller (*14.12.1889), Hans Flichtenhöfer (*22.03.1887), Wachhorst de Wente (*23.02.1863), Hildegard Przygode (*30.07.1892), Julius Herrmann (*08.02.1883), Johannes Schmoll (*31.12.18894), Heinrich Kuhr (*28.06.1892) und Otto Kühne (*08.02.1883) wegen des Verdachts der Veruntreuung von Geldern der Berliner "Siedlungsgesellschaft Bauernland AG", der Deutschen Bauernschaft e.V., der Wirtschafts- und Treuhandstelle der Deutschen Bauernschaft, der Hauptgenossenschaft Landwirtschaftlicher Klein- und Mittelbetriebe eGmbH
A Rep. 358-02 Nr. 157386
A Rep. 358-02 Nr. LAB Rep. 58 Acc. 399 Nr. 7084/10
Registratursignatur: A Rep. 358-02 Nr. 1 Ba J 53/34
A Rep. 358-02 Generalstaatsanwaltschaft bei dem Landgericht - Verfahren 1933 - 1945
A Rep. 358-02 Generalstaatsanwaltschaft bei dem Landgericht - Verfahren 1933 - 1945
1934 - 1935
Darin: Nichtzugestellter Brief Heinrich Lübkes an seine Ehefrau Wilhelmine Lübke aus der Untersuchungshaft, 1934.
Enthält u.a.: Korrespondenz mit der Deutschen Rentenbank-Kreditanstalt - Landwirtschaftliche Zentralbank, der Deutschen Siedlungsbank und der Siedlungsgesellschaft Bauernland AG.- Vernehmung des Zigarrenhändlers Julius Hermann.- Antrag des Gerichtsassesors Dr. Kaehlig auf Eröffnung der Voruntersuchung vom 01.09.1934.- Antrag des Untersuchungsgefängnisses Berlin-Moabit auf Verlegung Heinrich Lübkes in die Untersuchungshaftabteilungen des Strafgefängnises Plötzensee vom 14.08.1934.- Widerspruch des Sachbearbeiters bei der Staatsanwaltschaft, Dr. Kaehlig, gegen die Verlegung vom 07.09.1934.- Korrespondenz mit dem Wirtschaftsprüfer Heinz Ullmann, Berlin.- Anträge Heinrich Lübkes an den Untersuchungsrichter, Landgerichtsrat Heine, über die Weiterleitung seiner Briefe an seine Ehefrau.
Enthält u.a.: Korrespondenz mit der Deutschen Rentenbank-Kreditanstalt - Landwirtschaftliche Zentralbank, der Deutschen Siedlungsbank und der Siedlungsgesellschaft Bauernland AG.- Vernehmung des Zigarrenhändlers Julius Hermann.- Antrag des Gerichtsassesors Dr. Kaehlig auf Eröffnung der Voruntersuchung vom 01.09.1934.- Antrag des Untersuchungsgefängnisses Berlin-Moabit auf Verlegung Heinrich Lübkes in die Untersuchungshaftabteilungen des Strafgefängnises Plötzensee vom 14.08.1934.- Widerspruch des Sachbearbeiters bei der Staatsanwaltschaft, Dr. Kaehlig, gegen die Verlegung vom 07.09.1934.- Korrespondenz mit dem Wirtschaftsprüfer Heinz Ullmann, Berlin.- Anträge Heinrich Lübkes an den Untersuchungsrichter, Landgerichtsrat Heine, über die Weiterleitung seiner Briefe an seine Ehefrau.
Archivale
Name: Lübke, Heinrich (*14.10.1894) u.a.
Band: Bd. 10
Flichtenhöfer, Hans
Herrmann, Julius
Kühne, Otto
Kuhr, Heinrich
Lübke, Heinrich
Müller, Arthur
Przygode, Hildegard
Schmoll, Johannes
Wente, Wachhorst de
Deutschen Bauernschaft e.V.
Hauptgenossenschaft Landwirtschaftlicher Klein- und Mittelbetriebe eGmbH
Siedlungsgesellschaft Bauernland AG
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
12.02.2026, 09:55 MEZ