Wilhelm Graf zu Nassau, Katzenelnbogen, Vianden und Diez bekundet, dass er Gerhart von Langenbach für die langen und treuen Dienste, die er seinem Vater und ihm geleistet auf Lebenszeit belehnt hat mit Äckern, Holz, Feld, zum Burgsitz zum Tringenstein außerhalb vom Schloß gehörig, wie dies vor Zeiten Gerhart Sprickart zu Burglehen und danach + Thomas von Seelbach (Selbach) gehabt mit 3 'Reder'-Gulden und 2 Malter Korn Einkünfte, wie diese nach dem Tod des Thomas von Seelbach heimgefallen und erläßt ihm die 3 Rädergulden und 2 Malter Korn, die dessen Sohn nach dem Tod des Thomas von Seelbach aufgehoben. Siegler: Aussteller.
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Wilhelm Graf zu Nassau, Katzenelnbogen, Vianden und Diez bekundet, dass er Gerhart von Langenbach für die langen und treuen Dienste, die er seinem Vater und ihm geleistet auf Lebenszeit belehnt hat mit Äckern, Holz, Feld, zum Burgsitz zum Tringenstein außerhalb vom Schloß gehörig, wie dies vor Zeiten Gerhart Sprickart zu Burglehen und danach + Thomas von Seelbach (Selbach) gehabt mit 3 'Reder'-Gulden und 2 Malter Korn Einkünfte, wie diese nach dem Tod des Thomas von Seelbach heimgefallen und erläßt ihm die 3 Rädergulden und 2 Malter Korn, die dessen Sohn nach dem Tod des Thomas von Seelbach aufgehoben. Siegler: Aussteller.
170 I, 3779
170 I Nassau-Oranien: Urkunden
Nassau-Oranien: Urkunden >> 16. Jahrhundert >> 1526-1550 >> 1543
1543 Oktober 24
Ausfertigung, Pergament, Siegel am Pressel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: D.: 24 Octobris 1543
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:06 MESZ