Die Erben des verstorbenen Friedrich Wissius , kaiserlicher Rat und Syndikus, Köln, bekannt Johannes Wissius, Lic. iur., Catharina Beyß, Maria Wissius, Köln gegen Wilhelm Otto, Johann Ernst und Ludwig Arnold Grafen von Isenburg-Büdingen, dann Johann Philipp Erzbischof von Mainz, Ludwig Heinrich Pfalzgraf bei Rhein als ausschreibende Fürsten des oberrheinischen Kreises
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Die Erben des verstorbenen Friedrich Wissius , kaiserlicher Rat und Syndikus, Köln, bekannt Johannes Wissius, Lic. iur., Catharina Beyß, Maria Wissius, Köln gegen Wilhelm Otto, Johann Ernst und Ludwig Arnold Grafen von Isenburg-Büdingen, dann Johann Philipp Erzbischof von Mainz, Ludwig Heinrich Pfalzgraf bei Rhein als ausschreibende Fürsten des oberrheinischen Kreises
1, 2211
1 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> 1 Nassauische Akten >> 1.1 Prozessakten
(1610-) 1650-1665
Enthält: Quad. 3: Obligation (1610)
Zivilprozessakte
Weitere Angaben (Prozessakte): Sachverhalt: Anspruch auf Einsetzung der Klägers in das durch General- und Spezialhypothek als Sicherheit für ein vom verstorbenen Friedrich Wissius im Jahre 1610 dem verstorbenen Wolfgang Ernst Graf von Isenburg-Büdingen, Großvater der Beklagten durch Kauf auf Wiederkauf gewährtes Kapital von 800 spanischen Talern, verzinslich zu 5 %, gesetzte Amt und die Kellerei zu Cleeberg, da seit 1627 keine Verzinsung mehr erfolgt war, wohingegen die Beklagten einwenden, dass auf Grund von Art. VIII § 5 IPO Schulden auf Grund der Verarmung durch den Dreißigjährigen Krieg bis zur Regelung des Problems durch einen künftigen Reichsabschied gestundet sind, zudem die Beklagten keine Einkünfte aus ihren Territorien ziehen konnten, da 1635-1642 die Grafschaft Isenburg-Büdingen, 1635-1649 das Amt Cleeberg von Hessen-Darmstadt besetzt war; Anspruch gegen die ausschreibenden Fürsten auf Vollstreckung der ergangenen RKG-Urteile und auf Einsetzung der Kläger in das Amt Cleeberg (unvollständig)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:10 MESZ