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Hamburger Pillen
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Bruno, d. i. Brünner.
Weimarische Zeitung, Nr. 263, 08.11.1874, S. 2: „Das Gastspiel der Mitglieder des Karl Schultze-Theaters aus Hamburg fand am Dienstag eine so überaus beifällige Aufnahme im Publikum, daß man der Intendanz dankbar sein kann für die Vorführung dieser Spezialität. Indem wir das wesentlich in Hamburger plattdeutscher Mundart gehaltene Stück ‚Hamburger Pillen‘ als eine solche bezeichnen, entbinden wir uns von der Untersuchung der ästhetischen Berechtigung der Idiome auf der Bühne und erkennen dieselben bis zu einem gewissen Grade sogar an, wenn sie so vorzüglich gegeben werden, wie dies bei ‚Denen von Schultze‘ der Fall war. […] Unser Publikum zeigte ein klares Verständniß des fremden Genres und faßte selbst Nüancen richtig auf, welche ganz spezifisch lokal-hamburgisch waren. Wir bedauern daher lebhaft, daß es bei diesem nur einmaligen Auftreten der Gäste blieb […].“