Peymanns Stuttgarter Kinder
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/013 S024901/501
V
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/013 Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2002
Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2002 >> Februar 2002
25. Februar 2002
Claus Peymann war von 1974 bis 1979 Schauspieldirektor am Staatstheater Stuttgart. Sein Theater hat Furore gemacht und extrem polarisiert: Die damalige Landesregierung machte Peymann und seinem Ensemble das Leben schwer, die Zuschauer hingegen, darunter zahllose Jugendliche, waren begeistert. Fünf dieser ehemals jugendliche Zuschauer erzählen die Geschichte dieses Theaters und seiner Auswirkungen aus ihre ganz persönliche Lebensgeschichte: der Fernsehentertainer Harald Schmidt, der Schauspieler Sebastian Koch, die Autorin Gabriele Riedle, die berufstätige Mutter Gerda Brändle, der Filmproduzent Peter Rommel. In Peymanns Stuttgarter Theater, sagt Harald Schmidt zum Beispiel, lägen seine beruflichen Wurzeln. Weil er damals begriffen habe, was von einer Bühne ausgehen kann. Und auch der, dem die fünf - nach eigenen Aussagen - vieles verdanken, erinnert sich: Claus Peymann.
Martina Döckers Film erzählt von der Kraft der Theaterkunst, aber nicht minder von den 70er Jahren - einer Zeit, in der die Auseinandersetzung zwischen RAF-Terrorismus und Staat den Alltag der Republik bestimmte. Dass diese politische Konfrontation ausgerechnet im schwäbischen Stuttgart ihren größten Ausschlag fand, liegt nicht zuletzt daran, dass die Terroristen in Stuttgarts Vorort Stammheim inhaftiert waren. Kein Wunder also, dass das Stuttgarter Schauspiel zu einem wichtigen Schauplatz dieser politischen Streitigkeiten wurde.
Martina Döckers Film erzählt von der Kraft der Theaterkunst, aber nicht minder von den 70er Jahren - einer Zeit, in der die Auseinandersetzung zwischen RAF-Terrorismus und Staat den Alltag der Republik bestimmte. Dass diese politische Konfrontation ausgerechnet im schwäbischen Stuttgart ihren größten Ausschlag fand, liegt nicht zuletzt daran, dass die Terroristen in Stuttgarts Vorort Stammheim inhaftiert waren. Kein Wunder also, dass das Stuttgarter Schauspiel zu einem wichtigen Schauplatz dieser politischen Streitigkeiten wurde.
0:58:10; 0'58
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Sondersendung
Brändle, Gerda
Riedle, Gabriele
Rommel, Peter
Stuttgart S; Theater
Lebenserinnerungen
Skandal
Theater
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ
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