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Fiskalische Sachen
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Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 8 Fiskalische Sachen bzw. Sachen des Landfiskals
1654-1675
Enthält: Aktenstücke zu folgenden fiskalischen Sachen: - gegen Jacob Behr, Sohn des Oberstleutnants Burchard Behr, wegen Flucht aus der Haft (1658) - wegen der Ansprüche der schwedischen Krone auf Nachlässe von Verstorbenen ohne Erben bzw. unehelich Geborener, u.a. auf die Erbschaft von Faßie Olgers in Misselwarden (1659), der Ehefrau des Hermann Braun, später des Johann Bohlen in Dorum (1659), von den Eheleuten Rudolf und Alke Müller in Mulsum/Land Wursten (1659, mit Anlagen), von Silvester Hilcke(n) (Holcke) in Kehdingen, Bützflethischer Teil und Marquard von der Wisch und Gerdt Detken im Freiburgischen Teil, sowie auf das Heergewette von Otte von Indorff in Freiburg (1659) - wegen Auszahlung des zehnten Teils der Brüche an den Advocatus Fisci Bernhard Bocker (1659, mit Verzeichnis der Bruchgelder) und rückständiger Besoldung (1659), auch Gesuch der Witwe Anna Bocker, geb. Morrien um Zahlung von Strafgeldern nach dem Tod ihres Mannes (1660) - gegen Johan Trana in Geestefeld/Amt Verden wegen Blutschande (1659) - zur Bestallung des Advocatus Fisci Johannes Hintze (1661) - zur Ausstellung eines Geleitbriefes für Johann von Rönne, der wegen Kollaboration mit dem dänischen Feind Gut und Land verlassen hat (1663) - gegen Augustin Goebe wegen Ehebruchs (1663) - gegen die Interessenten in Itzwörden und Süderdeich wegen Reparierung ihrer Schleuse (1664) - gegen den Amtmann Henning Weesemann zu Ottersberg wegen Reparierung der zerbrochenen Brücke, der Wege und Stege (1664) - wegen Schwängerung der Magd Anna von der Reidt in Elm und des Kindsvaters Johan vom Diecke in Elm (1666) - gegen Claus von Glan(en) zu Drachel wegen Heidebrennens (1666) - wegen Überprüfung der geistlichen Güter und zurückgehaltener Quartgelder (1666) - wegen des in Balje gestorbenen Sohnes des Blankeneser Fischers Jochim Breckwoldt und Auslieferung des Leichnams an den Vater (1667) - wegen des vor der Schwinge in der Elbe entstandenen Sandes und widerrechtlichen Abmähens des Grases (1667) - zur Auslieferung der alten Schatzregister aus dem Archiv zwecks Beweisführung im Tribunalsprozess der Erben des Claus Christian von der Decken gegen Gräfen, Hauptleute und Einwohner des Landes Kehdingen, Freiburgischer Teil, wegen Schatzfreiheit einer Länderei (1667, siehe auch Rep. 28 Nr. 476 (http://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v1195163), Nr. 477 (http://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v1195081) und Nr. 478 (http://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v1195073))
Enthält: - wegen Auszahlung der rückständigen Gelder an den Prokurator beim Tribunal (1667) - wegen des Prozesses gegen den Baumeister Johann von Hassel in Bremen und dessen Amtsenthebung (1667), auch zum Tribunalsprozess des Dr. Franciscus Petraeus gegen von Hassel (1671, mit Anlagen) - wegen vakierender Erbschaft hinsichtlich der sogenannten Lexischen Forderung (1667, mit Anlage: siehe auch Rep. 5a Nr. 1211 (http://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v7474707)) - zur Auslieferung von Nachrichten über den Lesumer Deich durch die Vorsteher des grauen Mönchsklosters in Bremen (1668) - wegen der Einteilung der Bremer Dompropsteiregister (1668) - wegen der beim Tribunal anhängigen fiskalischen Sachen und deren notwendiger Bearbeitung (1673) - wegen des Nachlasses des Niclas Dehmel in Bremen-Verden, mit Gesuchen seiner Witwe Margarete Anckelmann in Hamburg gegen den Landfiskal Michael Grabo und Verfügungen der Regierung an Grabo (1674/75) - wegen Straferlass für den Leutnant Jacob von Gahlen (1675) - wegen Gesuchs der Mette Rieper, Altes Land, um Erlass der ihrem Mann Hinrich Oldehaver diktierten Strafgelder (1674, mit Anlage) - zur Eintreibung von Strafgeldern bei dem Leutnant Adolf Friedrich Stöving (1666) - zum Verzeichnis der in Bremen/Verden nach der Kriegszeit (1657/58?) konfiszierten und den Eigentümern noch nicht wieder eingeräumten Güter (o.D.) - wegen des Nachlasses des Dietrich Schröder in Oederquart/Land Kehdingen, Freiburgischer Teil (1654, mit Anlagen, u.a.: Verzeichnis und vier Obligationen)
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1638
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1651
Behr, Jacob Behr, Burchard, Oberstleutnant Olgers, Faßie, Misselwarden, Nachlass Braun, Hermann, Dorum, Ehefrau, Nachlass Bohlen, Johann, Dorum, Ehefrau, Nachlass Müller, Rudolf u. Alke, Mulsum/Land Wursten, Nachlass Hilcke(n) (Holcke), Silvester, Kehdingen, Nachlass Wisch, Marquard von der, Kehdingen, Freiburgischer Teil, Nachlass Indorff, Otte von, Freiburg, Heergewette Bocker, Bernhard, Advocatus Fisci Bocker, Anna, geb. Morrien Trana, Johan, Geestefeld, Blutschande Hintze, Johannes, Advocatus Fisci Rönne, Johann von, Geleitbrief Goebe, Augustin, Ehebruch Weesemann, Henning, Amtmann, Ottersberg Reidt, Anna von der, Magd, Elm Diecke, Johan vom, Elm Glan(en), Claus von, Drachel, Heidebrennen Breckwoldt, Jochim, Fischer, Blankenese Decken, Claus Christian von der, Erben Hassel, Johann von, Baumeister, Bremen, Prozess Petraeus, Franciscus, Dr., Bremen Dehmel, Niclas, Nachlass Anckelmann, Margarete, verw. Dehmel, Hamburg Grabo, Michael, Landfiskal Gahlen, Jacob von, Leutnant Rieper, Mette, Altes Land Oldehaver, Hinrich, Altes Land Stöving, Adolf Friedrich, Leutnant Schröder, Dietrich, Oederquart, Nachlass
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.