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Enthält: Bd 6
Enthält u. a.: Unterstützungen.- Entschädigungen.- Renten.- Gewerbegenehmigungen.- H. 108: G. Rühle, Herbergen: Rechte der Majorats- und Fideikommiß-Besitzer an bürger- und bäuerlichen Besitzungen.- H. 110: P. Francke, Leipzig: Seine Befreiung von der Beitragspflicht zur sächsischen Militärwitwenkasse.- H. 111: A. Theiß, Dresden: Verlängerung des Mieterschutzes.- H. 112: Innung der Baumeister, Dresden u.a.: Verhältnis der Mieteinnahmen bebauter Grundstücke zu den Unterhaltskosten.- H. 115: Reichsschutzbund landwirtschaftlicher Verpächter, Braunschweig: Änderung der Pachtschutzordnung.- H. 116: Bund Technischer Berufsstände, Dresden: Verlängerung der Patent- und Gebrauchsmusterverwertung.- H. 117: Gemeinderat Pleißa: Herabsetzung der Bezirkskriegssteuern.- H. 118: Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge, Frankfurt/M.: Stellung privater Fürsorge im neuen Staat.- H. 119: Landesverband der Privatrealschulen Sachsens, Leipzig: Stellung der Privatrealschulen in der Gesetzgebung.- H. 121: Deutscher Beamtenbund, Radebeul-Oberlößnitz: Einreihung in die Dresdner Wohnungsgeldklasse.- H. 122: Sächsischer Radfahrer-Bund, Leipzig: Aufhebung aller Beschränkungen im Radfahrverkehr.- H. 123: Volkskirchlicher Laienbund für Sachsen, Langebrück und Hirschfelde: Beibehaltung des Reformationsfestes.- H. 124: Reichsverband deutscher Lichtspieltheaterbesitzer, Berlin: Einführung eines Reichsfilmzensurgesetzes.- H. 126: Stadtgemeinderat Elterlein: Reisekosten der Tierärzte.- H. 127: Schulvorstand Remse: Versorgung der Schule mit Heizstoffen.- H. 131: P. Richter, Dresden: Aufhebung des Paragraphen 34 der Polizeiverordnung vom 8. Febr. 1834 über Konkubinate.- H. 132: Stadtgemeinderat Rötha: Gewährung von Wohngeldzuschüssen für Staatsbeamte.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.