Nierstein: Vidimirtes Bekenntniss Ludwigs Pfalzgrafen bei Rhein Erztruchsess, dass er Swobsburg, Nierstein und Dexheim vom Reich in Pfandesweise i...
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A 2 Nierstein, 1473-02-18 (1417-10-13 A)
A 2 Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen
Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 12 Orte, Buchstabe N >> 12.9 Nierstein
1473 Februar 18 (1417 Oktober 13 A)
Nierstein, Gemeinde ?
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: D. Altzey f. 4 a. b. Galli conf. 1417, vidimirt .... nach St. Valtinstag 1473
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Nierstein: Vidimirtes Bekenntniss Ludwigs Pfalzgrafen bei Rhein Erztruchsess, dass er Swobsburg, Nierstein und Dexheim vom Reich in Pfandesweise innehabe und den Gemeinden daselbst früntlich geredt sie und ihre Nachkommen bleiben zu lassen bei allen ihren ........ Freiheiten, Rechten, Gewohnheiten, die sie von Kaisern und Königen erworben, und auch die sie von Alters herbracht und besessen gehabt haben. Er habe auch von des Zolles wegen zu Oppenheim vernommen, wie derselbe Zoll wegen Nierstein und Dexheim gehalten ist, dabei er sie lassen will, also was in dem Gemark zu Nierstein und zu Dexheim was hat an Weinen, Früchten und anderes wächset und dazu K ........ , Ziegeln und gebacken Steinen, die in denselben Gemarken g .... öeyt werden, das alles soll auf Wasser noch auf Land mitzollen, und was auch in die vorgeschriebenen Dörfer und Gemarken geführt oder gebracht wird, zu Wasser oder zu Lande, was das ist das die Leute selber gebrauchen wollen, das soll nicht zollen. Was aber also dargeführt und niedergelegt und zu Rhein verkauft würde, davon soll man Zoll geben
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Nierstein: Vidimirtes Bekenntniss Ludwigs Pfalzgrafen bei Rhein Erztruchsess, dass er Swobsburg, Nierstein und Dexheim vom Reich in Pfandesweise innehabe und den Gemeinden daselbst früntlich geredt sie und ihre Nachkommen bleiben zu lassen bei allen ihren ........ Freiheiten, Rechten, Gewohnheiten, die sie von Kaisern und Königen erworben, und auch die sie von Alters herbracht und besessen gehabt haben. Er habe auch von des Zolles wegen zu Oppenheim vernommen, wie derselbe Zoll wegen Nierstein und Dexheim gehalten ist, dabei er sie lassen will, also was in dem Gemark zu Nierstein und zu Dexheim was hat an Weinen, Früchten und anderes wächset und dazu K ........ , Ziegeln und gebacken Steinen, die in denselben Gemarken g .... öeyt werden, das alles soll auf Wasser noch auf Land mitzollen, und was auch in die vorgeschriebenen Dörfer und Gemarken geführt oder gebracht wird, zu Wasser oder zu Lande, was das ist das die Leute selber gebrauchen wollen, das soll nicht zollen. Was aber also dargeführt und niedergelegt und zu Rhein verkauft würde, davon soll man Zoll geben
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:40 MESZ