Graf Adolf v. Berg bekundet, dass Volkwin von Scherfheim und seine Frau Irmendrudis dem Kloster Saarn ihren ganzen Besitz, nämlich die Einkünfte der Mühle in Dümpel, die Hälfte eines Hauses in Duisburg und ihr Gut zu Weltersberg, welch letzteres sie als freies Allod von Ritter Wenemar v. Grimberg erworben hatten, vor den Schöffen des Gerichts Mülheim Marsilius von Wambach (Wanbeke), Gobelinus von Eppinghofen und Gerlach von Hessel übertragen haben; dass sie ferner von dem Kloster für ihre Verwandten Arnold und seine Frau die Erlaubnis erwirkt haben, für ihre Lebenszeit diese Güter zu bebauen. Nach dem Tode Volkwins und seiner Frau sei aber ein Streit darüber entstanden, ob Arnold die Güter ohne Einwilligung des Klosters weitervererben dürfe. In diesem Streit, zu dem er, der Graf, seine Vertrauten Adolph v. Oirbach, Ritter und Amtmann in Ratingen, Stephan, Priester und Pfarrer der Kirche in Friemersheim, Philipp, Kastellan in Landsberg, sowie die Ritter Adolf v. Lohausen und Ludolph v. Winkelhausen als Richter entsandt habe, sei der eidliche Wahrheitsbeweis zugunsten des Klosters erbracht worden, zuerst vor dem Gericht zu Saarn, dann vor dem Gericht zu Mülheim durch die Äbtissin Guda, die Priorin Alveradis und die Subpriorin Hildegundis an letzterem Ort in Gegenwart des Ritter Dietmar, gen. Haket, und der Schöffen Ulrich von Heide, Berthold Schule, Berthold von Holtoye, Winand von Heys, Johannes Peike, Rutger, Heinrich von Wambach, Goswin und der Frone Konrad von Vogelbussche und Thilemann, sowie Heinrich gen. Dycmon und Heinrich Kockerscheid (Kokerscheyde).

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Stadtarchiv Mülheim an der Ruhr
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