Verkauf von Gütern zu Alsfeld an Cappel durch einen dortigen Bürger
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Urk. 18, 596
Urk. 18, Urk. A II Kl. Cappel 1515 April 23
Urk. 18 Kloster Spieskappel - [ehemals: A II]
Kloster Spieskappel - [ehemals: A II] >> 1510-1519
1515 April 23
Ausf. Perg., stellenweise besch. und bis auf Rückvermerk unterklebt. - Urspr. anh. Sg. fehlt
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: brieff ... wilcher gegeben ist vff mantage Sant Jorgen des helligen ritters tage nach Cristus gepurt 1515 jare
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Heinz Eisenbach, Bürger zu Alsfeld (Alßfelt), seine Ehefrau Tilga, Henne Hunstein, den man Vethen nennt, wohnhaft zu Reibertenrod (Ribarterade), und seine Ehefrau Barbara (Barbe), Schwiegersohn und Tochter der Erstgenannten, bekunden, daß sie Abt Johann und dem Konvent des Stifts Cappel ffür bezahlte 80 Rhein. fl. (vur achtzigk gutter gnemer volwichtiger Rinscher guldenn) folgende Güter in Alsfeld verkauft haben: ihren Garten am Frauenberg (Frawenberge), der mit der einen Seite an Heinz Horsmann, mit der anderen an Henze (Henße) Derlin stößt, und ihre Wiese an der alten Schwalm (Swalm), stoßend an Cuntze Hadermans. Garten und Wiese sind ihr freies Eigen und niemandem zinspflichtig (nymants zinßet, guldet ader pfantbar sthett), sondern gehören, wie auch ihre anderen Güter, zur Bede der Stadt Alsfeld. Die Verkäufer sagen das Stift der Kaufsumme ledig und los und setzen es in ruhigen Besitz (in ruweliche besitzunge) ein. Der an Cappel auf Nat. BMV zu zahlende Zins beträgt jährlich 4 Rhein. fl. Im Säumnisfall kann das Stift die genannten Güter nach seinem Nutzen versetzen oder verkaufen. Die Ausst. leisten für sich und ihre Erben das Währschaftsversprechen. Wiederkauf ist gegen Vorlage der Kaufsumme möglich.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (16-Jh.) In Aldeszfeilt Heintze Isenbach, in Rifelderode Hen Hunsteyn den man nennet Fetthenn iiii gulden geldes, fallen Nativitatis Marie
Vermerke (Urkunde): Zeugen: ---
Vermerke (Urkunde): Siegler: Hermann Ganßbein, Rentmeister zu Alsfeld und Romrod (Romrade), auf Bitte der Ausst.
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: ---
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.93
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Heinz Eisenbach, Bürger zu Alsfeld (Alßfelt), seine Ehefrau Tilga, Henne Hunstein, den man Vethen nennt, wohnhaft zu Reibertenrod (Ribarterade), und seine Ehefrau Barbara (Barbe), Schwiegersohn und Tochter der Erstgenannten, bekunden, daß sie Abt Johann und dem Konvent des Stifts Cappel ffür bezahlte 80 Rhein. fl. (vur achtzigk gutter gnemer volwichtiger Rinscher guldenn) folgende Güter in Alsfeld verkauft haben: ihren Garten am Frauenberg (Frawenberge), der mit der einen Seite an Heinz Horsmann, mit der anderen an Henze (Henße) Derlin stößt, und ihre Wiese an der alten Schwalm (Swalm), stoßend an Cuntze Hadermans. Garten und Wiese sind ihr freies Eigen und niemandem zinspflichtig (nymants zinßet, guldet ader pfantbar sthett), sondern gehören, wie auch ihre anderen Güter, zur Bede der Stadt Alsfeld. Die Verkäufer sagen das Stift der Kaufsumme ledig und los und setzen es in ruhigen Besitz (in ruweliche besitzunge) ein. Der an Cappel auf Nat. BMV zu zahlende Zins beträgt jährlich 4 Rhein. fl. Im Säumnisfall kann das Stift die genannten Güter nach seinem Nutzen versetzen oder verkaufen. Die Ausst. leisten für sich und ihre Erben das Währschaftsversprechen. Wiederkauf ist gegen Vorlage der Kaufsumme möglich.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (16-Jh.) In Aldeszfeilt Heintze Isenbach, in Rifelderode Hen Hunsteyn den man nennet Fetthenn iiii gulden geldes, fallen Nativitatis Marie
Vermerke (Urkunde): Zeugen: ---
Vermerke (Urkunde): Siegler: Hermann Ganßbein, Rentmeister zu Alsfeld und Romrod (Romrade), auf Bitte der Ausst.
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: ---
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.93
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
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