Johann Georg Widmann aus Bönnigheim welcher des daselbst verstorbenen Kleemeisters Peter Karls hinterbliebene Witwe geheiratet und seit seiner Verheiratung die durch seinen Ehe-Vorfahren behauptete Ortschaften in der Wasenmeisterei auch versehen, bittet ihn in dieser Stelle nicht nur in höchsten Gnaden zu konfirmieren, sondern auch zu erlauben, dass er in Meimsheim als Bürger auf- und angenommmen werde, und daselbst ein Haus erbauen dürfe (Bönnigheim, Brackenheim, Weinsheim)
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Johann Georg Widmann aus Bönnigheim welcher des daselbst verstorbenen Kleemeisters Peter Karls hinterbliebene Witwe geheiratet und seit seiner Verheiratung die durch seinen Ehe-Vorfahren behauptete Ortschaften in der Wasenmeisterei auch versehen, bittet ihn in dieser Stelle nicht nur in höchsten Gnaden zu konfirmieren, sondern auch zu erlauben, dass er in Meimsheim als Bürger auf- und angenommmen werde, und daselbst ein Haus erbauen dürfe (Bönnigheim, Brackenheim, Weinsheim)
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 213 Bü 8196
Zimmer lit. D, Schrank X, Fach 29, Fasz. 79
Zimmer lit. H, Schrank 7, Fach 18, Bund 272, Nr. 79
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 213 Oberrat: Jüngere Ämterakten (Spezialakten)
Oberrat: Jüngere Ämterakten (Spezialakten) >> 105. Scharfrichter, Kleemeister und Wasenmeister
1764
Qu. 1-4
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:33 MEZ
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