Verkauf von Gütern zu Erksdorf und Krummelbach an Cappel durch Junge Kellner
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Urk. 18, 393
Urk. 18, Urk. A II Kl. Cappel 1369 Mai 3
Urk. 18 Kloster Spieskappel - [ehemals: A II]
Kloster Spieskappel - [ehemals: A II] >> 1365-1369
1369 Mai 3
Ausf. Perg., stark verblaßt. - DreieckSg. der Stadt Homberg (besch.) abh., Abb. Küch: Siegel (wie Nr.5) S.285 Nr.13
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Alse man zribit noch vnsirs herrin Christi gebort dryzcehin hundirt yar in demy nun vnd seizcigisten yary an dis heligin crucis tage alse daz fundin wart
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Junge Kellner und seine Ehefrau Isengard bekunden für sich und ihre Erben, daß sie dem Abt und Konvent von Cappel ihren freien Hof zu Erksdorf (vnsin friegin hob zu Erkirsdorf) und ihren Teil an der Wüstung Krummelbach (Krummylbach), nämlich den dritten Teil in Dorf, Holz und Feld und was zu dem genannten Hof gehört, gesucht und ungesucht, mit allem Recht und Nutzen, für bezahlte 200 Aachener (eizche) mr. verkauft haben. Die Verkäufer leisten mit Hand und Mund Verzicht, setzen das Stift zu ewigem und erblichem Besitz ein und geben das Währschaftsversprechen.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (15.Jh.) Littera super Ergkirzdorp. (16.Jh.) Erkersdorf. (Inventar 1527) xix
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Homberger Bürger Heinrich Monich (Munich), Eberhard an dem Berge Sohn Reinhards, Eberhard Beisheim (Beishem)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Treysaer Bürger Ditmar Borhoch (Boroch), Hermann Vlogo (Floige)
Vermerke (Urkunde): Siegler: die Stadt Homberg
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Kopiar K 270, 39v-40r
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.122, 193
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Junge Kellner und seine Ehefrau Isengard bekunden für sich und ihre Erben, daß sie dem Abt und Konvent von Cappel ihren freien Hof zu Erksdorf (vnsin friegin hob zu Erkirsdorf) und ihren Teil an der Wüstung Krummelbach (Krummylbach), nämlich den dritten Teil in Dorf, Holz und Feld und was zu dem genannten Hof gehört, gesucht und ungesucht, mit allem Recht und Nutzen, für bezahlte 200 Aachener (eizche) mr. verkauft haben. Die Verkäufer leisten mit Hand und Mund Verzicht, setzen das Stift zu ewigem und erblichem Besitz ein und geben das Währschaftsversprechen.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (15.Jh.) Littera super Ergkirzdorp. (16.Jh.) Erkersdorf. (Inventar 1527) xix
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Homberger Bürger Heinrich Monich (Munich), Eberhard an dem Berge Sohn Reinhards, Eberhard Beisheim (Beishem)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Treysaer Bürger Ditmar Borhoch (Boroch), Hermann Vlogo (Floige)
Vermerke (Urkunde): Siegler: die Stadt Homberg
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Kopiar K 270, 39v-40r
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.122, 193
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ