Kurfürst Philipp von der Pfalz und Bischof Lorenz von Würzburg einerseits und Ludwig von Hutten, Ritter, andererseits treffen eine Vereinbarung über den wiederkauf von Stadt, Schloss und Amt Lauda, die zur Zeit in Huttens Besitz sind. Der Bischof von Würzburg tritt von seinem beanspruchten Lösungsrecht zurück. Ludwig von Hutten soll Lauda zum nächstkommenden Peterstag an den Bischof überantworten, der ihm dafür 25.000 Gulden geben soll, die an den Pfalzgrafen weiterzureichen sind. Für Schäden, die Ludwig von Hutten wegen der Abtretung entstehen, wird der Pfalzgraf ihm 4.000 Gulden reichen. Es folgen weitere Rechte und Pflichten der Parteien bis zum Vollzug des Geschäfts.
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Kurfürst Philipp von der Pfalz und Bischof Lorenz von Würzburg einerseits und Ludwig von Hutten, Ritter, andererseits treffen eine Vereinbarung über den wiederkauf von Stadt, Schloss und Amt Lauda, die zur Zeit in Huttens Besitz sind. Der Bischof von Würzburg tritt von seinem beanspruchten Lösungsrecht zurück. Ludwig von Hutten soll Lauda zum nächstkommenden Peterstag an den Bischof überantworten, der ihm dafür 25.000 Gulden geben soll, die an den Pfalzgrafen weiterzureichen sind. Für Schäden, die Ludwig von Hutten wegen der Abtretung entstehen, wird der Pfalzgraf ihm 4.000 Gulden reichen. Es folgen weitere Rechte und Pflichten der Parteien bis zum Vollzug des Geschäfts.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 43 Nr. 3747
Konv. 128 Lauda - Pfandrecht
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 43 Pfalz
Pfalz >> Spezialia badischer Orte >> Lauda Stadt Lauda-Köngishofen, Main-Tauber-Kreis
auf mitwochs nach ad vincula Petri
Urkunden
Ausstellungsort: Köln
Siegler: Kurfürst Philipp von der Pfalz (1); Bischof Lorenz von Würzburg (2); Ludwig von Hutten, Ritter (3)
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: aufgedrückt (1-3)
Vermerke: Registraturvermerke, u.a. "ins ampt Moßbach"
Siegler: Kurfürst Philipp von der Pfalz (1); Bischof Lorenz von Würzburg (2); Ludwig von Hutten, Ritter (3)
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: aufgedrückt (1-3)
Vermerke: Registraturvermerke, u.a. "ins ampt Moßbach"
Hutten, Ludwig von; Ritter, erw. 1505, 1507
Köln K
Lauda : Lauda-Königshofen TBB
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:08 MESZ
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