Johann Graf zu Saarbrücken und Commercy belehnt Johann, genannt Priol, Bellis des Herzogtums Lothringen in deutschen Landen, für getreue Dienste als Burgmann zu Saarbrücken mit jährlich 8 Wochen Burgseß auf Anmahnen, mit 200 Pfund Turnosen, Saarbrücker Währung, davon 10 Pfund vom Schaff im Köllertal, je 1/2 zu Ostern und am St. Remigiustag, sowie mit einem Haus in der Burg zu Saarbrücken, das Herrn Johann Metschellin gehörte, zwischen Arnolds von Sierck und der Kessin Haus. Er kann sich im Burgseß, wenn er als Amtmann seiner Herren verhindert ist, durch einen Edelknecht vertreten lassen. Siegler: Aussteller.
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Johann Graf zu Saarbrücken und Commercy belehnt Johann, genannt Priol, Bellis des Herzogtums Lothringen in deutschen Landen, für getreue Dienste als Burgmann zu Saarbrücken mit jährlich 8 Wochen Burgseß auf Anmahnen, mit 200 Pfund Turnosen, Saarbrücker Währung, davon 10 Pfund vom Schaff im Köllertal, je 1/2 zu Ostern und am St. Remigiustag, sowie mit einem Haus in der Burg zu Saarbrücken, das Herrn Johann Metschellin gehörte, zwischen Arnolds von Sierck und der Kessin Haus. Er kann sich im Burgseß, wenn er als Amtmann seiner Herren verhindert ist, durch einen Edelknecht vertreten lassen. Siegler: Aussteller.
121, U Priol 1351 Januar 11 a
121 Nassauische Territorien: Lehnsarchive
Nassauische Territorien: Lehnsarchive >> Urkunden >> 16 Anfangsbuchstabe P >> 16.15 Priol
1351 Januar 11
Kopie, Papier, moderbeschädigt, 1458 Februar 15 (1457 juxta stilum metensem zu fassenacht) vorgelegt von Johann Alben, genannt Berus (Berris); gleichzeitiger Vermerk: Hans Priol ließ nur eine Tochter, die Frau des Hanß von Alben, des Vaters von + Symond von Berus (Berris). Das Lehen, 40 oder 50 Jahre nicht empfangen, ist verjährt
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1350 des dinstages fur dem zweintziegisten dage na Winachten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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17.06.2025, 14:10 MESZ