Die Brüder Nikolaus der Ältere, Nikolaus der Jüngere, Anton und Johann Langen einerseits und der Rat der Stadt Luckau andererseits bekunden aufs Neue, dass ein Stillstand ihrer Streitigkeiten vereinbart worden sei. Beide Teile erklären sich bereit, zu einem Verhandlungstag, der von Sigismund, Herzog von Glogau und Troppau, Landvogt der Niederlausitz, angesetzt wird, und zu dem er die Räte der Fürsten von Sachsen hinzuziehen wird, zu erscheinen. Falls sich Sigismund dem Land nicht nähert, wollen die Statthalter ihn veranlassen, an seiner Stelle bevollmächtigte Räte zu entsenden. Die Verhandlung soll vor der nächsten Fastnacht stattfinden; bis dahin sollen sich beide Teile friedlich verhalten, auch sollen alle früheren Rezesse und Beredungen in Kraft bleiben. "freitag Crispini im vierden jare."