Straftaten von Mitgliedern der NSDAP (Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei) und deren Gliederungen
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62011 - 79
XI.I.82
62011 Repertorium XI (1840 - 1960)
Repertorium XI (1840 - 1960) >> XI.I. Verwaltungsangelegenheiten, Deutsches Reich, Kreishauptmannschaft, Amtshauptmannschaft Bautzen, Amtsgerichtssachen, Personalangelegenheiten, Wirtschaftsstrukturen, Haushaltpläne
1935 - 1938
Enthält u. a.: Verordnung des Geheimes Staatspolizeiamtes zur wöchentlichen statistischen Zusammenstellung aller Kriminalanzeigen gegen Angehörige der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) und ihrer Gliederungen (PO, SA, SS, NSKK, HJ, DAF, AD).- Meldung von Martin Richard Schletze, Karl Albert Reinhold, Franz Joseph Rizek, Johannes Gottfried Hase, Adolf Siegmund His (Sis), Bernhard Retschke, Walter Friedrich Radochla, Walter Steglich, Paul Oskar Zumpe, Martin Erich Kretschmar, Johann Traugott Rachlitz, Paul Wilhelm Bergmann, Werner Julius Joachim Röseck, Johannes Max Hugo Schulz, Kurt Wünsche, Paul Peter Franke, Ernst Paul Kuschel, Willi Oskar Knappe, Erich Manfred Liebsch, Lothar Emil Friedrich Günther, Ernst Traugott Haink, Georg Schützenmeyer, Karl Richard Eiselt, Albert Schumann, Erich Walter Platzer.
Rat der Stadt Bautzen, Oberbürgermeister
Umfang in Blatt: 28 Bl.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.06.2025, 07:46 MESZ
Hierarchie
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- XI.I. Verwaltungsangelegenheiten, Deutsches Reich, Kreishauptmannschaft, Amtshauptmannschaft Bautzen, Amtsgerichtssachen, Personalangelegenheiten, Wirtschaftsstrukturen, Haushaltpläne (Gliederung)