Lehenbrief des Grafen Georg Friedrich zu Castell für den Grafen Georg Ludwig zu Schwarzenberg über den Markt Geiselwind, die Wüstungen zu Fuchsstadt und Weingarten, einen Teil von Prühl mit 1/3 Zehnten dortselbst, ein Gut zu Lerchenhöchstadt, drei Güter mit 1/3 Zehnten zu Birkach, den Zehnten zu Leiterbach und Grasbach, endlich über mehrere Lehengüter zu Scheinfeld, Grappertshofen, Hohlweiler ("Horweiler"), am Gabersberg, in der Schwarzenbach, Kahlbach (= Kalbach) und in der Au, zu Frankfurt, Kornhöfstadt und Possenheim mit allen zugehörigen Rechten und Gerechtigkeiten.
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Lehenbrief des Grafen Georg Friedrich zu Castell für den Grafen Georg Ludwig zu Schwarzenberg über den Markt Geiselwind, die Wüstungen zu Fuchsstadt und Weingarten, einen Teil von Prühl mit 1/3 Zehnten dortselbst, ein Gut zu Lerchenhöchstadt, drei Güter mit 1/3 Zehnten zu Birkach, den Zehnten zu Leiterbach und Grasbach, endlich über mehrere Lehengüter zu Scheinfeld, Grappertshofen, Hohlweiler ("Horweiler"), am Gabersberg, in der Schwarzenbach, Kahlbach (= Kalbach) und in der Au, zu Frankfurt, Kornhöfstadt und Possenheim mit allen zugehörigen Rechten und Gerechtigkeiten.
Herrschaft Schwarzenberg, Urkunden 1975
Herrschaft Schwarzenberg, Urkunden
Herrschaft Schwarzenberg, Urkunden >> Herrschaft Schwarzenberg, Urkunden (Rep. 321.1) >> A. Urkunden aus dem Schwarzenberger Archiv >> A.5. Passiv-Lehenschaft (siehe auch unter A.3.8, A.8.1, A.14.5, A.14.6, A.14.13) >> A.5.3. Birkach, Donnersdorf, Fuchsstadt, Gabersberg, Geiselwind, Hohlweiler, Kornhöfstadt, Krassolzheim, Lachheim, Lerchenhöchstadt, Prühl, Schnodsenbach, Weingarten u.a. (castellische Lehen; Schw. Arch. Lade 66-68; Gut Schnodsenbach siehe A.14.6)
1638 März 16
Hinweis: die fehlenden castellischen Original-Lehenbriefe nach 1638 wurden laut Vermerk im Altrepertorium eventuell während des Exils des Freiherrn Friedrich zu Schwarzenberg wegen des schmalkaldischen Bundes nach Castell verbracht (wie damals nach Anweisung der Schriften bereits vermutet wurde) oder bei der brandenburgischen Okkupation des Schlosses Schwarzenberg nach Ableben des Grafen Wolf Jakob entwendet
Schwarzenberger Archiv
Ausfertigung (mit anhängendem Siegel) mit zwei Kopien.
Urkunden
deutsch
Registratursignatur/AZ: Schw. Arch. V.66.29
Castell, Friedrich Graf zu
Schwarzenberg, Georg Ludwig Graf zu (geb. 1586, gest. 1646)
Geiselwind (Lkr. Kitzingen)
Fuchsstadt (abgeg. b. Rehweiler, Gde. Geiselwind, Lkr. Kitzingen)
Weingarten (abgeg. b. Geiselwind, Lkr. Kitzingen)
Birkach (Gde. Markt Taschendorf, Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim)
Leiterbach (abgeg. (?) b. Markt Taschendorf, Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim)
Grasbach (abgeg. (?) b. Markt Taschendorf, Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim)
Scheinfeld (Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim)
Grappertshofen (Gde. Scheinfeld, Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim)
Hohlweiler (Gde. Scheinfeld, Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim)
Gabersberg (Flurname)
Schwarzenbach (abgeg. (?) b. Scheinfeld, Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim)
Au (Flurname)
Frankfurt (Gde. Markt Taschendorf, Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim)
Kornhöfstadt (Gde. Scheinfeld, Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim)
Possenheim (Gde. Iphofen, Lkr. Kitzingen)
Kalbach/Kaltbach (Flurname)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:51 MESZ
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- Herrschaft Schwarzenberg, Urkunden (Bestand)
- Herrschaft Schwarzenberg, Urkunden (Rep. 321.1) (Gliederung)
- A. Urkunden aus dem Schwarzenberger Archiv (Gliederung)
- A.5. Passiv-Lehenschaft (siehe auch unter A.3.8, A.8.1, A.14.5, A.14.6, A.14.13) (Gliederung)
- A.5.3. Birkach, Donnersdorf, Fuchsstadt, Gabersberg, Geiselwind, Hohlweiler, Kornhöfstadt, Krassolzheim, Lachheim, Lerchenhöchstadt, Prühl, Schnodsenbach, Weingarten u.a. (castellische Lehen; Schw. Arch. Lade 66-68; Gut Schnodsenbach siehe A.14.6) (Gliederung)