Reichsbauamt Ludwigsburg (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, K 17 II
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Reichs-/Bundesbehörden und Reichs-/Bundesorganisationen >> Geschäftsbereich Reichs-/Bundesfinanzministerium >> Geschäftsbereich Reichsfinanzministerium >> Reichsbauämter
1922-1946
Vorbemerkung: Mit der Aktenabgabe 1962 des Staatlichen Hochbauamts Ludwigsburg (2,4 lfd. m) kamen Akten des Reichsbauamts, des Bezirksbauamts und des Heeresbauamts Ludwigsburg sowie des Kameralamts Bietigheim im Staatsarchiv Ludwigsburg ein. Sie wurden hier im Sommer 1968 von dem Werkstudenten Rüdiger Schütz unter Leitung des Unterzeichneten nach Provenienzen getrennt und an zugehöriger Stelle teils als geschlossene (Teil-) Bestände (K 17 II, F 128 III), teils als Nachträge oder Einschübe (F 40, F 326) verzeichnet. Der nachstehende Teilbestand des Reichsbauamts Ludwigsburg, der die in den Jahren 1956 und 1959 beim Staatsarchiv eingekommenen Akten dieser Behörde (siehe Repertorium K 17 I) ergänzt, enthält in zwei Fällen Vorakten des Reichsvermögensamts (Bü 26) bzw. Nachakten des Bezirksbauamts Ludwigsburg (Bü 33), an das die Aufgaben des Reichsbauamts nach dessen Auflösung am 15.07.1946 übergingen (für die Kreise Ludwigsburg, Backnang und Waiblingen). Der Bestand enthält 39 Büschel auf 1 lfd. m. Ludwigsburg, November 1968 Dr. A. Seiler
39 Büschel (1,1 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ
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