Sonderbestände der Urkunden (Provenienzbestände): Urkunden der Grafschaft Katzenelnbogen (Obergrafschaft) (Bestand)
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B 3
Hessisches Staatsarchiv Darmstadt (Archivtektonik) >> Gliederung >> Sonderbestände der Urkunden (Provenienzbestände)
1249 - 1490
Enthält: Der Bestand umfasst nur einen kleinen Teil des alten Archivs der Grafen v. Katzenelnbogen. Dessen Hauptteil befindet sich im Staatsarchiv Marburg. Weitere Teile lagern u.a. im Landeshauptarchiv Koblenz und im Hauptstaatsarchiv Wiesbaden. Hingewiesen sei auf den Pfandbrief König Wilhelms von 1249 über Trebur u.a. (Nr. 1), die Stadtrechtsprivilegien Kaiser Heinrichs VII. von 1312 für die Orte unter den Burgen Katzenelnbogen und Lichtenberg im Odenwald (Nr. 29) und Kaiser Ludwigs des Bayern von 1330 für Darmstadt (Nr. 46). Die Urkunde über eine Lehnsgerichtsverhandlung um das Dorf Dürn von 1447 (Nr. 564) kam als Nachtrag nach Publizierung des Repertoriums hinzu.
Bestandsgeschichte: Der Bestand wurde um 1970 von Hellmuth Gensicke im Zuge der Provenienzbestimmungen der in den Abteilungen A 1, A 2 und A 3 aufbewahrten Urkunden gebildet, indem er aus diesen Beständen Katzenelnbogener Urkunden ausgegliederte und in chronologischer Abfolge lagerte. Dabei ließ er unberücksichtigt, dass diese als Vorprovenienzen einen Teil des Ziegenhainer Samtarchivs oder anderer landgräflich-hessischer Archive gebildet hatten. 1972 wurden die ermittelten Urkunden neu signiert, verpackt und durch eine Nummernkonkordanz zugänglich gemacht, die in Verbindung mit den Regesten zum Urkundenbestand Hanau-Lichtenberg (siehe zu B 2) als zweiter Band der neuen Reihe 'Repertorien des Hessischen Staatsarchivs Darmstadt' von Albrecht Eckhardt publiziert wurde. Karl Ernst Demandt, der durch seine gedruckten Regesten den Gesamtbestand des katzenelnbogischen Urkundenarchivs rekonstruiert hat, konnte im Laufe der Zeit über 100 Nachträge aus anderen Archiven ermitteln. Ihre Publizierung bot den Anlass, das 1973 veröffentlichte Verzeichnis 1989 mit Korrekturen und Ergänzungen in aktualisierter Form wiederaufzulegen.
Findmittel: Gedrucktes Findbuch mit Vorbemerkung (http://digitalisate-he.arcinsys.de/pdf/hstad/vorworte/b03_vorwort.pdf) (Konkordanzliste der bei Demandt [siehe Literatur] regestierten Urkunden sowie chronologische Urkundenregesten der Nachträge mit Index): Katzenelnbogener Urkunden. Regesten zu den Urkunden der Grafen von Katzenelnbogen im Staatsarchiv Darmstadt (Abt. B 3) und in anderen Archiven - Nachträge, Ergänzungen, Konkordanz, bearb. von Karl E. Demandt und Albrecht Eckhardt, Darmstadt 1989 (Repertorien des Hessischen Staatsarchivs Darmstadt 26) [weitere Ergänzungen: Hellmuth Gensicke, in: Nassauische Annalen 101, 1990, S. 259]
Findmittel: Online-Datenbank (HADIS)
Referent: Lars Adler
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Findmittel: Online-Datenbank Arcinsys (aktuellster Stand)
Findmittel: [[https://digitalisate-he.arcinsys.de/hstad/b_3/findbuch.pdf|PDF-Findbuch]] (Stand 2006)
Findmittel: Gedrucktes Findbuch mit [[pdf:hstad/Vorworte/B03_Vorwort.pdf|Vorbemerkung]] (Konkordanzliste der bei Demandt [siehe Literatur] regestierten Urkunden sowie chronologische Urkundenregesten der Nachträge mit Index): Katzenelnbogener Urkunden. Regesten zu den Urkunden der Grafen von Katzenelnbogen im Staatsarchiv Darmstadt (Abt. B 3) und in anderen Archiven - Nachträge, Ergänzungen, Konkordanz, bearb. von Karl E. Demandt und Albrecht Eckhardt, Darmstadt 1989 (Repertorien des Hessischen Staatsarchivs Darmstadt 26) [weitere Ergänzungen: Hellmuth Gensicke, in: Nassauische Annalen 101, 1990, S. 259]
Bestandsgeschichte: Der Bestand wurde um 1970 von Hellmuth Gensicke im Zuge der Provenienzbestimmungen der in den Abteilungen A 1, A 2 und A 3 aufbewahrten Urkunden gebildet, indem er aus diesen Beständen Katzenelnbogener Urkunden ausgegliederte und in chronologischer Abfolge lagerte. Dabei ließ er unberücksichtigt, dass diese als Vorprovenienzen einen Teil des Ziegenhainer Samtarchivs oder anderer landgräflich-hessischer Archive gebildet hatten. 1972 wurden die ermittelten Urkunden neu signiert, verpackt und durch eine Nummernkonkordanz zugänglich gemacht, die in Verbindung mit den Regesten zum Urkundenbestand Hanau-Lichtenberg (siehe zu B 2) als zweiter Band der neuen Reihe 'Repertorien des Hessischen Staatsarchivs Darmstadt' von Albrecht Eckhardt publiziert wurde. Karl Ernst Demandt, der durch seine gedruckten Regesten den Gesamtbestand des katzenelnbogischen Urkundenarchivs rekonstruiert hat, konnte im Laufe der Zeit über 100 Nachträge aus anderen Archiven ermitteln. Ihre Publizierung bot den Anlass, das 1973 veröffentlichte Verzeichnis 1989 mit Korrekturen und Ergänzungen in aktualisierter Form wiederaufzulegen.
Findmittel: Gedrucktes Findbuch mit Vorbemerkung (http://digitalisate-he.arcinsys.de/pdf/hstad/vorworte/b03_vorwort.pdf) (Konkordanzliste der bei Demandt [siehe Literatur] regestierten Urkunden sowie chronologische Urkundenregesten der Nachträge mit Index): Katzenelnbogener Urkunden. Regesten zu den Urkunden der Grafen von Katzenelnbogen im Staatsarchiv Darmstadt (Abt. B 3) und in anderen Archiven - Nachträge, Ergänzungen, Konkordanz, bearb. von Karl E. Demandt und Albrecht Eckhardt, Darmstadt 1989 (Repertorien des Hessischen Staatsarchivs Darmstadt 26) [weitere Ergänzungen: Hellmuth Gensicke, in: Nassauische Annalen 101, 1990, S. 259]
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Referent: Lars Adler
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Findmittel: Gedrucktes Findbuch mit [[pdf:hstad/Vorworte/B03_Vorwort.pdf|Vorbemerkung]] (Konkordanzliste der bei Demandt [siehe Literatur] regestierten Urkunden sowie chronologische Urkundenregesten der Nachträge mit Index): Katzenelnbogener Urkunden. Regesten zu den Urkunden der Grafen von Katzenelnbogen im Staatsarchiv Darmstadt (Abt. B 3) und in anderen Archiven - Nachträge, Ergänzungen, Konkordanz, bearb. von Karl E. Demandt und Albrecht Eckhardt, Darmstadt 1989 (Repertorien des Hessischen Staatsarchivs Darmstadt 26) [weitere Ergänzungen: Hellmuth Gensicke, in: Nassauische Annalen 101, 1990, S. 259]
10 m, 565 Stück
Bestand
Korrespondierende Archivalien: Siehe auch: C 1 A Nr. 8 (Katzenelnbogisches Weistumsbuch für 1427-1562); C 1 A Nr. 188 Bl. 17v-18 (Kopialbuch der Familie Vetzer v. Geispitzheim) mit Katzenelnbogener Urkunden 1289 bis 1445; C 3 Nr. 43/1-2 und 141/1 (Weistümer von 1424 und 1427); D 4 (Großherzogliches Haus) Nr. 1/1 (Regestenband für katzenelnbogische und landgräflich-hessische Verträge 1269-1526), R 21 G (Siegelkartei)
Literatur: Karl E. Demandt (Bearb.), Regesten der Grafen von Katzenelnbogen 1060-1486, Bd. 1-4, Wiesbaden 1953-1956
Literatur: Karl E. Demandt (Bearb.), Regesten der Grafen von Katzenelnbogen 1060-1486, Bd. 1-4, Wiesbaden 1953-1956
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
01.07.2025, 12:49 PM CEST