Tiefer Markus Semmler Stolln und Fürstenstolln bei Schneeberg
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40169 Grubenakten des Bergreviers Schwarzenberg, Nr. 1277 (Zu benutzen im Bergarchiv Freiberg)
40169 Grubenakten des Bergreviers Schwarzenberg
40169 Grubenakten des Bergreviers Schwarzenberg >> 19. T >> 19.1. Tiefer Markus Semmler Stolln und Fürstenstolln bei Schneeberg
(1654 - 1676) 1698 - 1726
Enthält u.a.: Durchschlag des Tiefen Markus Semmler Stolln nach Rappold Fundgrube und gemeinschaftliche Gewältigung der verstürzten Rappolder Schächte.- Forttreibung des Tiefen Markus Semmler Stollnortes über Rappold Fundgrube hinaus in das Hohe Gebirge und Aufgewältigung des verbrochenen Andreas Flügels.- Projekt zur Übernahme des Junger Sebastian Feldortes auf der Erbstrecke.- Errichtung eines neuen Zimmer- und Vorratshauses in Niederschlema.- Aufstände von Bierkrug und Sauschwarte Fundgrube sowie Morgenstern und Abendstern Fundgrube, 1654, 1665, 1672, 1675, 1676.- Unterhaltung der Rappold Schächte.- Reparatur des Tiefen Stollnflügels bei Katharina Neufang Fundgrube.- Durchschläge der tiefen Stollnörter zwischen Plauderer, Junger Sebastian, Unruhe, Vogelbaum, Schafstall sowie Enterbungen des Name Jesus Stolln.- Vortrieb eines Gegenortes sowie Durchschlag des Bergkapper Stollnflügels.- Namensverzeichnisse angelegter Bergarbeiter.- Unterstützung der Witwe und Kinder des Obersteigers Samuel Tröger.- Reparatur des Gewölbes beim Stollnhof.- Beschwerde von Bergleuten über die zu geringe Löhnung nach den zahlreichen Durchschlägen.- Abteufung des Schachtes von Junger König David Fundgrube in Oberschlema zu einem Lichtloch und zur Abwerfung des 16. Lichtloches.- Mutung einer Fundgrube auf einem im Danieler Ochsenschacht erschürften Gang.- Überschreibungen des Zechenhäusels am 13. Lichtloch.- Reparatur der Glücker Tageschächte als Stollnlichtloch.- Aufstand und Bericht über den Bergkapper Stollnflügel.- Gesuche der der Kobaltpartiererei beschuldigten und gerichtlich dem Purgatorium [Fegefeuer] zuerkannten Bergleute Vitalius Eberlein und Christian Mittelbach um Bergarbeit.- Abwägung über den Forttrieb eines Stollnortes zur Enterbung des Rosenkranz Stolln.- Gewältigung des Fünfzehn Wochen und Fürstenvertrag Stollnflügels.- Instandsetzung der Auer Hütte und Annahme von Hans Georg Böhme aus Marienberg als Schmelzer und Bergmann.- Verfluterung des Fürstenstolln über den Johannes Lehn bis an das Kreuz im Wilden Mann.- Abwerfung des holzfressenden Stückes des Fürstenstolln zwischen Katharina und Weißer Hirsch durch Treibung eines Umbruches.- Tod des Obersteigers Christoph Schück.- Anstellung von zwei Steigern für das Untere bzw. Obere Revier.- Bau von Kauen auf dem 6. Lichtloch des Tiefen Markus Semmler Stolln und dem Landeskroner Schacht auf dem Fürsten Stolln.- Gewältigung des Fürstenvertrag oder Ritter Schachtes.- Aufstand und Grubenbericht von Alte und Junge Himmelfahrt Christi, Himmlisch Heer und Johannes Fundgruben samt Tiefer Lämmermann Erbstolln am Gleesberg, 1722.- Vortrieb eines Fürstenstollnortes von Weißer Hirsch nach Himmelfahrt am Gleesberg.- Ausmauerung des Weißer Hirsch Tageschachtes.- Schäden bei Rappold Fundgrube durch die Treibung des Schimmelsberger tiefen Stollnortes.
Enthält auch: Gesuche an das Oberbergamt u.a. wegen Erschöpfung der Schneeberger Knappschaftskasse, wegen des Fuhrweges von der Drei Brüder Flößzeche in der Scheibe, des Bergfreiheitshausbesitzers Conrad Hubrig um Accismoderation wegen der Öffnung des Lichtloches bei Ritter Fundgrube.- Erhebung eines Knappschaftskassenbeitrages bei der Steigerannahme.
darin: : Bl. 216-217: Grundriss des Fürstenvertrag tiefen Markus Semmler Stollnflügels, welcher bis in die Fünfzehn Wochen Gebäude am Mühlberg gewältigt wurde, mit umfangreichen Anmerkungen, Lachter, 1717 (0,32 x 0,78).
Bl. 243-244: Grundriss eines Stückes des Fürstenstolln in Katharina Neufang, Wilder Mann, Weißer Hirsch und Kober Fundgruben zur Anlegung eines Umbruches, Lachter, 1719 (0,33 x 0,62).
Enthält auch: Gesuche an das Oberbergamt u.a. wegen Erschöpfung der Schneeberger Knappschaftskasse, wegen des Fuhrweges von der Drei Brüder Flößzeche in der Scheibe, des Bergfreiheitshausbesitzers Conrad Hubrig um Accismoderation wegen der Öffnung des Lichtloches bei Ritter Fundgrube.- Erhebung eines Knappschaftskassenbeitrages bei der Steigerannahme.
darin: : Bl. 216-217: Grundriss des Fürstenvertrag tiefen Markus Semmler Stollnflügels, welcher bis in die Fünfzehn Wochen Gebäude am Mühlberg gewältigt wurde, mit umfangreichen Anmerkungen, Lachter, 1717 (0,32 x 0,78).
Bl. 243-244: Grundriss eines Stückes des Fürstenstolln in Katharina Neufang, Wilder Mann, Weißer Hirsch und Kober Fundgruben zur Anlegung eines Umbruches, Lachter, 1719 (0,33 x 0,62).
Prov.: Bergamt Schneeberg
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:36 MEZ
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