(Schultheiß Peter Weissel). Jost Kopferschmit und seine Frau Eva verkaufen Jörg Sampstag und Wolf Ingweiler als Vormündern von Eva und Barbara, der nachgelassenen Kinder des Dr. Damian Heffen aus seiner Ehe mit Frau Maria Benserin, 25 fl. Wiederverkaufszins, fällig auf Simonis und Judae ab 1571. Kaufpreis: 500 fl. Unterpfand: 3 Viertel Weingarten bei dem Eichelstein, zwischen den Jungfrauen zum Commede und Bauer Hans zu Vilzbach; 1/2 M. Weingarten bei den Kartäusern, zwischen Hans Zink und St. Jakob; Scheuer und Garten in der Altenmonstergassen, neben Heinrich Paulus; ihr Wohnhaus bei St. Quintin neben Walter Gemminger, zinst 9 Pfund Heller. Vierteljährliche Kündigung vorbehalten, doch nicht vor zwei Jahren. Z.: Velten Ameling, Schneider, Velten Glickelmann und Wendel Aßler.
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(Schultheiß Peter Weissel). Jost Kopferschmit und seine Frau Eva verkaufen Jörg Sampstag und Wolf Ingweiler als Vormündern von Eva und Barbara, der nachgelassenen Kinder des Dr. Damian Heffen aus seiner Ehe mit Frau Maria Benserin, 25 fl. Wiederverkaufszins, fällig auf Simonis und Judae ab 1571. Kaufpreis: 500 fl. Unterpfand: 3 Viertel Weingarten bei dem Eichelstein, zwischen den Jungfrauen zum Commede und Bauer Hans zu Vilzbach; 1/2 M. Weingarten bei den Kartäusern, zwischen Hans Zink und St. Jakob; Scheuer und Garten in der Altenmonstergassen, neben Heinrich Paulus; ihr Wohnhaus bei St. Quintin neben Walter Gemminger, zinst 9 Pfund Heller. Vierteljährliche Kündigung vorbehalten, doch nicht vor zwei Jahren. Z.: Velten Ameling, Schneider, Velten Glickelmann und Wendel Aßler.
U / 1570 Oktober 19 (in 5 / 3)
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden, Kopialüberlieferung Bestand 5 (Stadtgericht)
19.10.1570
Stadtgericht Mainz
In 5 / 03, fol. 68 r.
Urkunden
Mainz
Mainz
Mainz
Mainz
Mainz
Mainz
Mainz
Vilzbach
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:29 MESZ