Rechnungen fisci fundationis, Bd. 4
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Rep. 1 (Archiv der Universität Wittenberg), Nr. 2315
Rep. 1, XXIV. A, Nr. 28, Bd. 4
Rep. 1 Archiv der Universität Wittenberg
Rep. 1 Archiv der Universität Wittenberg >> XXIV. Etats-, Kassen- und Rechnungssachen >> A. allgemein >> Rechnungen fisci fundationis
1563-1564
Enthält: u.a. Einnahmen aus dem Stift Altenburg 600 fl.; Einnahmen aus Klöstern, Ämtern und Geleiten; Einnahmen Geldzinsen von Städten, einzelnen Bürgern, Vorstädten, Adel, Dorfschaften und Flecken; Einnahmen Zinsen u.a.; Einnahmen Gerichtsbußen; Einnahmen aus Getreide und Vieh; gemeine Einnahmen; Ausgaben für die Professoren und Universitätsbediensteten, quartalsweise, auch für Universitätsnotar, Konsistoriales, Chorales, Organisten, Küster, Kalkanten, Pedellen, Universitätsboten, den Ökonomen, lector mensae, famuli communis usw.; Ausgaben für Spenden (vier Quatemberspenden), laut der kurfürstlichen Stiftung für arme Leute, u.a. in den Hospitälern; Semmelgeld für arme Leute, u.a. in den Hospitälern; auch namentliche Nennung von Armen im Grauen Kloster und von Hausarmen, die eine Unterstützung erhielten; Botengeld mit Aufgabennennung des Boten; allgemeine Ausgaben, u.a. für Reisen, Holz zum Heizen des Juristenkollegs, für Papier und Pergament; Einnahmen und Ausgaben für Getreide; Auflistung von privaten und landesherrlichen Stipendienzahlungen und -empfängern; Jahresrechnung, geführt durch Johann Knor.
Bemerkung: lagerte zwischenzeitlich in der Universitätsverwaltung Wittenberg
Bemerkung: lagerte zwischenzeitlich in der Universitätsverwaltung Wittenberg
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 09:53 MESZ