Jülich-bergische Landstände gegen Karl Philipp von Pfalz-Neuburg
Vollständigen Titel anzeigen
AA 0048, 34
III Nr. 15
AA 0048 Berg, Landstände, Akten (AA 0048)
Berg, Landstände, Akten (AA 0048) >> 1. Akten >> 1.2. Prozesse
(1726-) 1727-1729
Enthaeltvermerke: Enthält: Korrespondenz wegen befürchteter Abtretung des Herzogtums Berg an Preußen, Februar-April 1727; landständische Kapitalaufnahmen beim Kölner Bankier Johann Wolter Geller (auch Schuldentilgung beim Kölner Kaufhändler Christophori), Februar 1727; landständischer Bericht an den Kaiser, Februar 1727 (mit Vorakten, 1726: Conclusa des [Reichshofratssekretärs] Franz von Heffener, kurpfälzische Resolutionen, landständische Relation, Proteste gegen die Pfennigsmeistereirechnungen 1709-1718); Kapitalrückforderung des Schöffen Monschaw zu Köln (beteiligt: von Hall zu Landscheid), 1728-1729; kurpfälzische Steuerausschreibung für 1728/29, 25. Oktober 1728 (Druck); vom Notar Hunerath beglaubigte Protestschrift der ritterschaftlichen Deputierten gegen die vom Landesherrn einseitig erfolgte Ausschreibung von 600.000 Reichstalern, Januar 1729 - dabei: diverse Originalbriefschaften, u.a. Franz Ludwig von Pfalz-Neuburg, Erzbischof von Trier, d.d. Breslau, 3. April 1727, Graf von Nesselrode-Reichenstein, 1727-1729, Reichsagent Gay in Wien, 1727-1729, B. de Kessell zu Neuenhof, 26. Juli 1728, Johann Heinrich Middelburg in Wien, September-Dezember 1729, Matheis von Nagell in Düsseldorf, 27. Januar 1729
Diverse Registraturbildner
ca. 100 Blatt
Sachakte
Lose, 3 Lagen: Jahre 1727, 1728 und 1729; Aufschrift (Lage 1): ”Lit. P.“
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.05.2026, 09:56 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.1. Landesarchive (Tektonik)
- 1.1.2. Jülich-Berg (Tektonik)
- 1.1.2.12. Landstände (Tektonik)
- Berg, Landstände, Akten AA 0048 (Bestand)
- 1. Akten (Gliederung)
- 1.2. Prozesse (Gliederung)