Ritter Wolf von Affenstein und Bastian Rüdt von Collenberg, Vogt zu Mosbach, bestätigen, dass sie im Auftrag des Pfalzgrafen Ludwig am 21. August 1536 einen Streit über die Grenzen des Wimpfener Forstes auf Bischofsheimer Gemarkung zwischen folgenden Parteien geschlichtet haben: einerseits die Ganerben zu Bischofsheim, Philipp Jakob, Ritter, Johann, Alexander und Philipp von Helmstatt, vertreten durch letzteren und einen Kommissar des Bischofs von Worms als Eigentümer Bischofsheims, andererseits der Rat der Stadt Wimpfen, vertreten durch Nikolaus Strauß, Johann Burrer, Eberhard Tiel und Andreas Weiß. Die Ganerben sollen Wimpfen das sog. Kernhölzle im Tausch gegen ein anders bez. Waldstück herausgeben. Die Parteien können innerhalb eines Monats den Schiedsspruch annehmen, der mit dem Sekretsiegel des Pfalzgrafen ausgefertigt werden soll. Siegler: Aussteller
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Ritter Wolf von Affenstein und Bastian Rüdt von Collenberg, Vogt zu Mosbach, bestätigen, dass sie im Auftrag des Pfalzgrafen Ludwig am 21. August 1536 einen Streit über die Grenzen des Wimpfener Forstes auf Bischofsheimer Gemarkung zwischen folgenden Parteien geschlichtet haben: einerseits die Ganerben zu Bischofsheim, Philipp Jakob, Ritter, Johann, Alexander und Philipp von Helmstatt, vertreten durch letzteren und einen Kommissar des Bischofs von Worms als Eigentümer Bischofsheims, andererseits der Rat der Stadt Wimpfen, vertreten durch Nikolaus Strauß, Johann Burrer, Eberhard Tiel und Andreas Weiß. Die Ganerben sollen Wimpfen das sog. Kernhölzle im Tausch gegen ein anders bez. Waldstück herausgeben. Die Parteien können innerhalb eines Monats den Schiedsspruch annehmen, der mit dem Sekretsiegel des Pfalzgrafen ausgefertigt werden soll. Siegler: Aussteller
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Helmstatt U 914
2/3/5/23
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Helmstatt Archiv von Helmstatt: Urkunden, Akten, Amtsbücher, Bilder, Pläne, Karten
Archiv von Helmstatt: Urkunden, Akten, Amtsbücher, Bilder, Pläne, Karten >> Urkunden >> von Helmstatt >> 1530-1539
1536 (1536 August 23 - vigilia Bartholomei Bischofsheim)
Urkunden
1) Ausf. Pap. 4 Bl., 2 SmP (2. fragm.) 2) Begleitschreiben des worms. Sekretärs Leonhard Borsch an Philipp von Helmstatt vom 27. März 1540, Pap. 1 Bl. vgl. 1540 März 22, U 915
Affenstein, von; Wolf
Borsch; Leonhard, worms. Sekretär
Burrer; Johann, zu Wimpfen
Helmstatt, von; Alexander
Helmstatt, von; Johann
Helmstatt, von; Philipp
Helmstatt, von; Philipp Jakob
Pfalzgrafen; Ludwig V.
Rüdt von Collenberg; Bastian, Vogt zu Mosbach
Strauß; Nikolaus, zu Wimpfen
Tiel; Eberhard, zu Wimpfen
Weiß; Andreas, zu Wimpfen
Worms; Hochstift
Bad Wimpfen HN
Mosbach
Neckarbischofsheim HD
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:03 MESZ
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