Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Administrationsangelegenheiten des evangelischen Landesteils des Fürstentum Nassau-Siegen
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 10. Verwaltung der katholischen und evangelischen Landesteile >> 10.2. Siegen - Evangelischer Landesteil
1735-1739
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Berichte der nassau-dillenburgischen Deputierten zu Siegen an den Fürsten Christian zu Nassau-Dillenburg über die Beitreibung von Steuern in den siegenschen Ämtern, über das Verhalten der kaiserlichen Administrationsräte zu Siegen sowie über Rechnungs- und Geldangelegenheiten; Notarielle Beglaubigungen einer von der Fürstin Amalia Louise ausgestellten Generalhypothek der Ämter Krombach und Ferndorf für ein aufgenommenes Kapital in Höhe von 36000 Gulden für die Stammagnaten (19.09.1735); Abschriften von Suppliken an den Kaiser betreffend den nassau-siegenschen Sukzessionsstreit; Korrespondenzen betreffend den wegen Wildfrevels inhaftierten Johann Wilhelm Thielmanns aus Daaden (1736); Rechtsstreit zwischen der Kaiserlichen Landesadministrationskanzlei des katholischen Landesteils und der verwitweten reformierten Fürstin Sophie Polyxena Concordia zu Nassau-Siegen vor dem Reichskammergericht wegen ihrer laut Ehevertrag und Testament des Ehegatten zustehenden Alimentations- und Kleidergelder sowie Amtsintraden des Amts Hilchenbach. Korrespondenten u.a.: H. W. von Laffert (Siegen), Regierungsrat Heinrich von Diest (Siegen), Dilthey, Notar Johannes Acker, Schultheiß Jeckeln (Siegen), Notar Johann Jacob Bauermeister (Siegen), Notar Friedrich Karl Trainer, Fürstin Amalia Louise zu Nassau-Siegen.
87 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.