Lupold (Lu<o>polt), Bischof von Bamberg, sowie Friedrich [III.] und Balthasar, Markgrafen von Meißen, treffen Bestimmungen über Einschränkungen einer gegenseitigen Beistandsverpflichtung, die sie mit Bischof Albrecht von Würzburg (Wirczburg) und den Burggrafen von Nürnberg (Nu<e>renburg) vereinbart haben. Während Bischof Lupold für die Markgrafen Friedrich [III.] und Balthasar einen Beistand gegen Erzbischof Gerlach von Mainz, Abt Heinrich [VII.] von Fulda (Fuld), [Pfalzgraf] Ruprecht [II. bei Rhein] zu Amberg (herczog Rupreht von Beyern des Amberg ist), die [Grafen] von Württemberg (Wirtenberg), die [Grafen] von Henneberg, Gerlach von Hohenlohe (Hohenloch), die jungen Grafen von Orlamünde und den Grafen Heinrich von Truhendingen (Truehending) ausnimmt, schließen die Markgrafen Friedrich [III.] und Balthasar gegenüber Bischof Lupold Hilfeleistungen gegen Erzbischof Gerlach von Mainz, den König und die Krone zu Böhmen, die Markgrafen von Brandenburg, die Herzöge von Bayern, die Äbte von Fulda (Fuolde) und Hersfeld (Hersfelden), den Landgrafen Heinrich II. von Hessen und dessen Sohn Otto sowie gegen die Stadt Erfurt (Ertfuert) aus. – Siegel aller Aussteller angekündigt.