Heinrich Holste, Hans zur Westen, Hans Clausen und Markus Moller, Ratsverwandte und Vorsteher der Kirche zu St. Nikolai zu Kiel, verkaufen dem Daniel Rantzau zu Troiburg und seinen Erben ein Begräbnis in der Nikloaikirche, auf dem Chor beim Altar südlich nach der Schumacherstraße hin gelegen, für 400 Reichstaler, wovon sie 300 sogleich bei Überlieferung bar und für die übrigen 100 eine bei Käufers Tod von den Erben zu erhebende Obligation erhalten haben. Bei jeder Öffnung des Begräbnisses ist an die Kirche 1 Reichstaler zu zahlen und das Begräbnis auf eigene Kosten wieder zu schließen. Die vom Kirchhof in das Begräbnis gehende Lucht soll offen und frei gelassen werden.

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Landesarchiv Schleswig-Holstein
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