Quittung (Königsbronner Hof)
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A 2 a (Kaufbriefe u.a.) Nr. A 2 a (Kaufbriefe u.a.) Nr. 0523
A 2 a (Kaufbriefe u.a.) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 1-6)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 1-6) >> Bd. 1 b Quittungen von Klöstern, Pflegen, Universität
1480 August 22, Zinstag (= Dienstag) vor St. Bartholomeus Tag
Regest: Der Priorin und den Konventfrauen des Klosters zu Sirmnow (Sirnau) zu Eßlingen Predigerordens waren Bürgermeister und Rat der Stadt Reutlingen bisher schuldig jährlich zu geben 10 1/2 Schilling und 5 Heller auf St. Martins Tag. Dieser Betrag ist dem Kloster gegangen aus Benz Messerschmids selig Baumgarten, der vor Zeiten zu der Bleiche daselbst gemacht und genommen worden ist. Der jährl. Zins betrug 11 1/2 Schilling und 4 Heller. Davon wurde dem Kloster jährlich die Steuer, nämlich 11 Heller, abgezogen. So blieben 10 1/2 Schilling 5 Heller. Diesen jährl. Zins hat das Kloster dem Bürgermeister und Rat der Stadt Reutlingen um eine Summe Gelds verkauft, wofür quittiert wird. Priorin und Konventfrauen sagen den Bürgermeister und Rat von Reutlingen des jährl. Zinses und der dafür bezahlten Geldsumme quitt, ledig und los. Sollte ein Brief, Rodel oder Register über die jährliche Gült gefunden oder fürgezogen werden, so sollen sie alle tot und kraftlos heißen.
Beschreibstoff: Pg.
Archivale
Siegel (Erhaltung): Siegel vorhanden
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Insigel des Klosters zu Sirmnow (Sirnau)
Genetisches Stadium: Or.
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Insigel des Klosters zu Sirmnow (Sirnau)
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ