Rekurs des Landgrafen v. Hessen-Darmstadt gegen das Reichskammergericht im Streit zwischen den Freiherrn v. Gemmingen zu Treschklingen und den Freiherrn v. Gemmingen zu Fränkisch Grumbach über die Erbfolge im Lehen zu Michelfeld
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L 41 a, 1381
L 41 a Niederrheinisch-Westfälisches Grafenkollegium
Niederrheinisch-Westfälisches Grafenkollegium >> 2. Auswärtige Beziehungen des Grafenkollegiums >> 2.6. Reichsstände >> 2.6.44. Hessen-Kassel/Darmstadt/Rothenburg
1764-1768
Enthaeltvermerke: 1764: Klage des Freiherrn v. Gemmingen beim Reichskammergericht wegen Verweigerung eines Lehngerichts durch Hessen-Darmstadt. Zweifel an der Zuständigkeit des Reichskammergerichts. "Actenmäßige Geschichts-Erzehlung... des... von des... Landgrafen zu Hessen-Darmstatt... Durchlaucht in... Sachen derer Freyherrn von Gemmingen zu Treschklingen... wider... Ihro Hochfürstl. Durchlaucht und die Freyherrn von Gemmingen zu Fränkisch-Crumbach... Succeßion in das Hessen-Darmstättische Lehen zu Michelfeld betreffend, gegen die... unstatthafte Erkanntnisse des... Reichs-Cammer-Gerichts nothgedrungen genommenen Recurses... Darmstadt, 1764" (Beilagen 1746-1763). "Pro Memoria." "Succincta ac genuina species facti... in Sachen derer Freyherrn von Gemmingen auf Hornberg und Treschklingen entgegen und wider des... Landgrafen zu Hessen-Darmstadt... Durchlaucht und die Freyherrn von Gemmingen auf Hornberg und Fränckisch-Grumbach... das... Ritter-Guth und zum Theil... Hessen-Darmstädtische Lehen Michelfeld betreffend. Wetzlar, 1764" (Beilagen 1694-1761) 1765: Wechsel weiterer Druckschriften. "Kurze jedoch standhafte Abfertigung zweyer Impressorum welche gegen den... von des... Landgrafen zu Hessen-Darmstadt... Durchlaucht in... Sachen derer Freyherrn von Gemmingen zu Treschklingen... wider... Ihro... Durchlaucht und die Freyherrn von Gemmingen zu Fränckisch-Crumbach... die Succession in das... Lehen zu Michelfeld betreffend... wohlbefugt genommenen Recursum von denen Freyherrn von Gemmingen zu Treschklingen... ausgetheilet worden. Darmstadt, 1765." Militärisches Vorgehen durch die vom Reichskammergericht befohlene Exekution. "Pro Memoria." "Prüfung und rechtliche Erläuterung zweyer... ausgetheilter Impressorum... in Sachen der Freyherrn von Gemmingen auf... Treschklingen... wider das... Landgrafen zu Hessen-Darmstadt... Durchlaucht... das... Lehen zu Michelfeld betreffend. Frankfurt am Mayn, 1765" (Beilagen 1707-1765) 1768: Bemühungen Kurbrandenburgs um Behandlung des Rekurses am Reichstag trotz Vorlage bei der Reichskammergerichtsvisitation. "Entdeckter offenbarer Ungrund der... im Druck erschienenen Ausführung worin... der... in Sachen derer Freyherrn von Gemmingen zu Treschklingen entgegen... Ihro... Durchlaucht und die Freyherrn von Gemmingen zu Fränckisch-Crumbach... die Succession in das... Lehen zu Michelfeld betreffend... wohlbefugt genommener Recurs von denen Freiherrn von Gemmingen zu Treschklingen auf das neue unglücklicher Weise bestritten werden soll. Darmstatt J. Schirmer, 1768." Gesandte im Reichsfürstenrat zumeist noch ohne Instruktion. Beschluß und Gutachten des Reichstags: Verweisung an die Reichskammergerichtsvisitation. Ratifikation des Reichsgutachtens durch den Kaiser
Niederrheinisch-Westfälisches Grafenkollegium
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:36 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
- Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik)
- 1. Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Tektonik)
- 1.1. Land Lippe (bis 1947) (Tektonik)
- 1.1.4. Außerlippische Bestände (Tektonik)
- Niederrheinisch-Westfälisches Grafenkollegium (Bestand)
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