Hans Stäffilin, Ammann zu Hagnau, beurkundet Urteil des Gerichts in Sachen Jos Ainser d.Ä. und Hans Bentelin, Hofmeister zu Hagnau, als Anwälte des Abts von Weingarten gegen Kunz Schurpfings Erben, namentlich Els Bergerin und ihren Ehemann Hans Mader d.J. zu Hagnau. Die Beklagten hatten "böm und wüst" hinter ihrem Haus wachsen lassen und waren damit dem Weingarten des Klosters näher gekommen, als es das in Hagnau übliche Maß erlaubt.
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Hans Stäffilin, Ammann zu Hagnau, beurkundet Urteil des Gerichts in Sachen Jos Ainser d.Ä. und Hans Bentelin, Hofmeister zu Hagnau, als Anwälte des Abts von Weingarten gegen Kunz Schurpfings Erben, namentlich Els Bergerin und ihren Ehemann Hans Mader d.J. zu Hagnau. Die Beklagten hatten "böm und wüst" hinter ihrem Haus wachsen lassen und waren damit dem Weingarten des Klosters näher gekommen, als es das in Hagnau übliche Maß erlaubt.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 K U 120
GLAK 7/139
00224
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 K Weingarten, Benediktinerkloster, Karlsruher Ablieferung: Urkunden
Weingarten, Benediktinerkloster, Karlsruher Ablieferung: Urkunden >> Urkunden
1466 Juli 17 (am dornstag nach sant Margarethen tag)
15 x 35,4 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Hans Stäffilin, Ammann zu Hagnau
Empfänger: Jos Ainser d.Ä. und Hans Bentelin, Hofmeister zu Hagnau
Siegler: Klaus Wältin, Vogt zu Ittendorf
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S.
Empfänger: Jos Ainser d.Ä. und Hans Bentelin, Hofmeister zu Hagnau
Siegler: Klaus Wältin, Vogt zu Ittendorf
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S.
Ainser, Jos d.Ä.
Bentelin, Hans, Hofmeister
Berger, Els
Mader, Hans d.J.
Schurpfing, Kunz
Stäffilin, Hans, Ammann
Wältin, Klaus, Vogt
Hagnau am Bodensee FN; Ammann
Hagnau am Bodensee FN; Einwohner
Hagnau am Bodensee FN; Weingartener Hofmeister
Ittendorf : Markdorf FN; Vogt
Weingarten RV; Kloster, Abt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:23 MEZ
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