Arndt, Erich (Pastor) (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigenLandeskirchliches Archiv der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland
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Arndt, Erich (Pastor) Arndt, Erich (Pastor) Arndt, Erich (Pastor)
Landeskirchliches Archiv der Ev.-Luth. Kirche in Norddeutschland (Archivtektonik) >> 5 Nachlässe, Handakten und personengeschichtliche Sammlungen
1922-1997
Bestandsbeschreibung: Erich Arndt wurde am 11.10.1912 in Parchim geboren. Nach dem Schulbesuch studierte er Theologie und wurde im Anschluss an die Ordination Pastor in Spornitz. Er trat 1933 der NSDAP bei, hatte aber wegen seiner Mitgliedschaft in der Bekennenden Kirche Schwierigkeiten mit der Partei. Nach Einsatz als Offizier im 'Polenfeldzug' wurde er Militärpfarrer und geriet in dieser Funktion in Stalingrad in Kriegsgefangenschaft. Dort arbeitete er im 'Nationalkommitee Freies Deutschland' (NKFD) mit und war Mitbegründer des Bundes deutscher Offiziere (BDO). Nach der Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft war er wieder Pastor in Parchim, ehe er von 1975 bis 1990 als Landeskirchlicher Beauftragter für Gefängnisseelsorge in den Strafanstalten Bützow, Neustrelitz und Warnemünde amtierte.
Er arbeitete in der Nationalen Front der Deutschen Demokratischen Republik und im Friedensrat der DDR (Deutscher Friedensrat) mit. Er war Mitglied des Bezirktags Schwerin mit dem Mandat des Kulturbundes der DDR.
Er starb am 11.5.2012 in Rostock.
Er arbeitete in der Nationalen Front der Deutschen Demokratischen Republik und im Friedensrat der DDR (Deutscher Friedensrat) mit. Er war Mitglied des Bezirktags Schwerin mit dem Mandat des Kulturbundes der DDR.
Er starb am 11.5.2012 in Rostock.
Arndt, Erich
2 lfd. Meter
Archivbestand
Schwerin
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.10.2025, 12:16 MESZ
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