Studemund, Wilhelm (Landespastor) (Bestand)
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Studemund, Wilhelm (Landespastor) Studemund, Wilhelm (Landespastor) Studemund, Wilhelm (Landespastor)
Landeskirchliches Archiv der Ev.-Luth. Kirche in Norddeutschland (Archivtektonik) >> 5 Nachlässe, Handakten und personengeschichtliche Sammlungen
1918-1936
Bestandsbeschreibung: Wilhelm C. Friedrich Julius Studemund wurde am 19.8.1866 in Ribnittz geboren. Er studierte Theologie in Leipzig, Erlangen und Rostock. Er war Hauslehrer in Greven und Lehrer am Missionsseminar in Leipzig, ehe er 1892 Hilfsprediger in Lübz und 1894 am Stift Bethlehem in Ludwigslust wurde. 1897 wurde er als Pastor nach Wittenburg berufen. 1906 wurde er als Geistlicher zur Förderung der Inneren Mission in Schwerin berufen. Seit 1909 war er auch Schriftleiter des Mecklenburgischen Sonntagsblatts. 1918 wurde seine Zuständigkeit auf die Landeskirche Mecklenburg-Strelitz erweitert. Er gehörte 1921 der Verfassunggebenden Landessynode an. Er wurde 1933 zwangsweise in den Ruhestand versetzt.
Er starb am 10.12.1942 in Schwerin.
Er starb am 10.12.1942 in Schwerin.
Studemund, Wilhelm
0,1 lfd. Meter
Archivbestand
Literatur: Beltz, Johannes; Romberg, Bruno und Siegert, Astrid: Die mecklenburgischen Pfarren seit dem dreißigjährigen Kriege, begründet von Gustav Willgeroth: Präsident/Präses der Landessynode, Landessynodalausschuß, Kirchenleitung, Oberkirchenrat, Pastoren in allgemeinkirchlichen Aufgaben. Nachtrag 1987 mit Ergänzungen bis 1.9.1993, [Schwerin 1993], S. 38.
Willgeroth, Gustav: Die Mecklenburg-Schwerinschen Pfarren seit dem dreißigjährigen Kriege. Mit Anmerkungen über die früheren Pastoren seit der Reformation, Wismar 1924, S. 1079.
Willgeroth, Gustav: Die Mecklenburg-Schwerinschen Pfarren seit dem dreißigjährigen Kriege. Mit Anmerkungen über die früheren Pastoren seit der Reformation, Wismar 1924, S. 1079.
Schwerin
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.10.2025, 12:16 MESZ
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