Absetzung von Beiträgen für den Wiederaufbaufonds: Einzelfälle
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LASH, Abt. 460.9 Nr. 16
Abt. 460.9 Entnazifizierungsverfahren: Entnazifizierungshauptausschuss des Kreises Pinneberg
Abt. 460.9 Entnazifizierungsverfahren: Entnazifizierungshauptausschuss des Kreises Pinneberg >> 1 Generalia und Sammelakten
1950
Enthält: Entnazifizierungsverfahren von Jakob Bahlau (Heidgraben-Ost, geboren am 30.3.1895, Geschäftszeichen 1411), Otto Eggert (Barmstedt, geboren am 26.3.1887, Geschäftszeichen 2780), Hans Ellerbrock (Bönningstedt, geboren am 11.9.1875, Geschäftszeichen 7475), Paul Friedrich (Quickborn, geboren am 21.7.1908, Geschäftszeichen 2610), Willi Kläwke (Halstenbek, später Hamburg-Stellingen, geboren am 14.9.1909, Geschäftszeichen 5888), Franz Krandelt (Pinneberg, geboren am 4.2.1898, Geschäftszeichen 6101), Erich Krüger (Holm bei Wedel, geboren am 19.4.1890, Geschäftszeichen 5867), Wilhelmine Liebnitz (Dauenhof/Holstein, geboren am 21.11.1896, Geschäftszeichen 17.038), Emil Marquardt (Tornesch, geboren am 6.4.1898, Geschäftszeichen 7546), Otto Mehlau (Wedel, geboren am 1.1.1893, Geschäftszeichen 9878), Karl Mohr (Quickborn, geboren am 26.6.1886, Geschäftszeichen 7742), Walter Petersen (Schenefeld, geboren am 4.3.1902, Geschäftszeichen 9494), Max Schulz (Quickborn, geboren am 24.9.1894, Geschäftszeichen 12.653), Heinrich Seestädt (Uetersen, geboren am 9.4.1908, Geschäftszeichen 11.530) und Carl Weigand (Wedel, geboren am 23.5.1895, Geschäftszeichen 14.187)
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:57 MEZ